Fußball: VfL Tönisberg holt sich den RP-Cup
VON UWE WORRINGER - zuletzt aktualisiert: 28.12.2009Der Landesligist VfL Tönisberg entthronte am 2. Weihnachtsfeiertag bei den "Offenen" Kempener Stadtmeisterschaften den VfR Fischeln. André Küppers und Gülbey Yigitkurt erzielten im Finale die Tore gegen den Niederrheinligisten, der zuletzt dreimal in Folge siegreich war.
Als Ömer Uzbay für den VfR Fischeln den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte, stieg noch einmal die Spannung im Finale bei den 25. "Offenen" Kempener Hallenfußball-Stadtmeisterschaften. Doch aus dem vierten Turniersieg in Folge für den Niederrheinligisten wurde nichts.
Denn am Ende setzte sich der VfL Tönisberg mit Treffern von André Küppers (2) und Gülbey Yigitkurt durch und gewann nicht unverdient den "RP-Cup 2009".
Beide Finalisten sicherten sich souverän den Gruppensieg, so dass eigentlich nur die Frage war, wer hinter den Favoriten die Halbfinalteilnahme erreichen würde. In Gruppe 1 enttäuschte der VfB Uerdingen, denn der Bezirksliga-Tabellenführer konnte lediglich beim 2:2 gegen den OSV Meerbusch punkten.
Schließlich entschied das letzte Gruppenspiel zwischen dem OSV und Bayer Uerdingen über das Weiterkommen, mit dem besseren Ende für die Bayer-Elf.
In Gruppe 2 sprach alles für die Truppe von Anadolu-Türkspor als Gruppenzweiten. Dem Bezirksligisten hätte dabei im letzten Spiel ein Remis gegen TuS St. Hubert gereicht. Letztlich jubelte der SV Thomasstadt und feierte Thomas Hespers. Der Ex-Kempener sorgte mit seinem 2:1 dafür, dass seine ehemalige Mannschaft ins Semifinale einzog.
Im ersten Halbfinale war aber für Thomasstadt gegen den VfR Fischeln Endstation. Aber auch in dieser Partie verkaufte sich der A-Ligist bestens, kam zwischenzeitlich sogar zum 1:1 durch Kevin Marissen. Am Ende setzte sich aber die individuelle Klasse des VfR durch.
Auch das zweite Halbfinale ging knapp aus, denn auch Tönisberg sah sich mit dem SC Bayer einem guten A-Ligisten gegenüber. So geriet der Sieg noch einmal in Gefahr, als Serdar Aytekin kurz vor Schluss auf 1:2 verkürzte.
So kam es schließlich zur Neuauflage des Endspiels von 2008, das der VfR seinerzeit nach Neun-Meter-Schießen für sich entschied. Doch diesmal ließ sich der VfL seinen Vorsprung nicht mehr nehmen. Beeindruckend war dabei, dass der VfL über weite Strecken nur mit fünf Feldspielern antrat. Eine Energeleistung, die auch einige VfR-Spieler hätten würdigen oder anerkennen können. Sie zogen es jedoch vor, bei der Ehrung des Turniersiegers frühzeitig zu verschwinden.
Nicht nur Turnierleiter Franz-Josef "Schmiko" Schmitz hatte wenig Verständnis dafür, freute sich aber über ein insgesamt gelungenes Jubläums-Turnier: "Die Halle war sehr voll und es gab keine Verletzten. Wir können zufrieden sein."
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