Basketball: Willichs Trainer warnt vor Capone
zuletzt aktualisiert: 26.02.2011Andere Trainer sehen dem Spiel gegen ein Team aus der Abstiegsregion meist gelassener entgegen als einem Spiel gegen ein Spitzenteam.
Trainer Hartmut Oehmen vom Basketball-Regionalligisten Willicher TV bekommt aber immer Bauchschmerzen, wenn der Spielplan eine solche Begegnung vorsieht. Mit einem blauen Auge und einem knappen Sieg endeten die Spiele gegen Kamp-Lintfort, Solingen und Königsdorf. Nun spielen die Wildcats heute um 16 Uhr in eigener Halle gegen den Viertletzten Capone Düsseldorf.
"Capone ist das Team, das in dieser Saison am negativsten überrascht hat. Mit drei Amerikanern müssten sie oben mitmischen", sagte Oehmen. Er schließt daraus, dass im Team irgend etwas nicht stimmt. Diese Tatsache macht die Mannschaft seiner Überzeugung nach unberechenbar. Und darauf hat er seine Spieler vorbereitet und sie darauf eingeschworen, mit der notwendigen Konzentration in die Begegnung zu gehen. Er muss weiter auf die Dreipunktespezialisten Peter Hähn und Mathias Golomb verzichten, deren Verletzungen einen Einsatz noch nicht erlauben.
Ein Sieg gegen Capone wäre auch deshalb wichtig, weil sich in Bonn die beiden Kontrahenten Telekom Bonn und die BGTuS Meckenheim gegenüber stehen. "Der Verlierer der Partie wird als Verfolger von Willich nicht mehr in Frage kommen", sagt Oehman. Dann hätte der Tabellenführer mit einem Bonner Club und den Lions Mönchengladbach nur noch zwei Teams, die ihm die Meisterschaft streitig machen können. Nach Samstag stehen nur noch vier Spiele auf dem Plan, und das Ziel Meisterschaft würde immer näher rücken.
Allerdings müssen die Wildcats auch noch bei Telekom Bonn und der BG MtuS Bonn antreten. Aber die Beständigkeit und mentale Stärke sind die Trümpfe, die Willich Woche für Woche erfolgreich in die Waagschale wirft. C.N.
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