Borussia: Bonhof: "Umfaller sind wir nicht"
VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 18.02.2011 - 17:48Borussias Vize-Präsident Rainer Bonhof sieht in der Entscheidung, sich nun doch von Trainer Michael Frontzeck zu trennen, keinen Umfaller der Gladbacher Vereinsspitze. "Der Grund für die Weiterbeschäftigung Michael Frontzecks ist bekannt. Durch die Rückkehr der Verletzten und die neuen Spieler ist die Mannschaft stabiler geworden.
Wir waren nach dem Spiel in Frankfurt auch im richtigen Punkte-Rhythmus. Und auch in der ersten Halbzeit gegen Stuttgart. Aber wir haben da und beim FC St. Pauli nach einer Führung verloren. Das hat die Situation komplett verändert. Es ist noch ein Drittel der Saison zu spielen und wir mussten einen neuen Impuls setzen. Umfaller sind wir deswegen nicht", sagte Bonhof in einem Interview mit der Rheinischen Post.
Bonhof und auch Sportdirektor Max Eberl hatten sich nach der Rückrunde, die der fünfmalige Meister auf Platz 18 beendete (den er immer noch inne hat), für eine Weiterbeschäftigung Frontzecks ausgesprochen. Borussia trennte sich aber am Sonntag von Frontzeck und stellte am Montag seinen Nachfolger Lucien Favre vor, der am gegen Schalke (Sonntag, 17.30 Uhr im Live-Ticker) zum ersten Mal auf der Gladbacher Bank sitzen wird. Max Eberls Position im Klub sei durch den Trainerwechsel indes nicht beschädigt, versichert Bonhof.
"Er ist ungebremst in seinem Ehrgeiz, die Dinge weiter in die Richtung voranzubringen, die wir vorgegeben haben. Mit der Verpflichtung von Lucien Favre bleiben wir auf diesem Kurs. Zusammen mit ihm wird Max Eberl alles tun, um Borussias Zukunft positiv zu beeinflussen", sagte Bonhof.
Bonhof ist überzeugt, dass es passt mit Favre und Gladbach: "Wir kennen seine Vita und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es eine gute Zusammenarbeit sein wird zwischen ihm und Borussia". Bonhof traut dem neuen Trainer trotz des Sieben-Punkte-Rückstandes auf den Relegationsplatz die Rettung zu.
"Lucien Favre arbeitet sehr akribisch. Die Mannschaft hat die Qualität, es zu schaffen. Favre tut alles, um es in die richtige Richtung zu lenken. Wenn es dann nicht klappt, werden wir ein Team aufbauen, das den sofortigen Wiederaufstieg schaffen kann", sagte Bonhof.
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