Borussia Mönchengladbach: Dante: "Mir selbst die Nase gerichtet"
VON ANDRÉ SCHAHIDI FÜHRTE DAS GESPRÄCH - zuletzt aktualisiert: 07.03.2011 - 15:23Zweites Heimspiel, zweiter Sieg: So würde Gladbachs neuer Trainer Lucien Favre seine Mannschaft am liebsten immer sehen. Die Zuversicht, die Klasse zu halten, ist durch das 2:0 gegen Hoffenheim wieder ein bisschen größer geworden. Unsere Redaktion sprach mit Innenverteidiger Dante über Borussia Lage.
Was macht die Nase?
Dante Sie tut weh.
Sie haben auch ganz schön geblutet.
Dante Ja, und ich wollte unbedingt weiterspielen. Deshalb habe ich sie mir selber wieder gerichtet, dann hat das Bluten wenigstens aufgehört.
Sie haben sich selber die Nase gerichtet?
Dante Klar. Ich habe schon ein bisschen Erfahrung damit, das ist mir vorher schon zwei Mal passiert. Das ist sicherlich nicht ganz ungefährlich, aber ich wollte halt weitermachen. Die Nase ist aber nicht so wichtig. Wichtiger sind die drei Punkte. Und noch wichtiger ist Bremen nächste Woche.
Da muss die Mannschaft endlich nachlegen.
Dante Richtig. Wir müssen uns jetzt konzentrieren, um im Abstiegskampf endlich die Punkte zu holen, die wir brauchen.
Der zweite Heimsieg in Folge dürfte auch etwas die Anspannung gelockert haben, oder?
Dante Wir haben gegen Hoffenheim alles richtig gemacht. Aber das müssen wir ja so langsam auch. Das Gute ist: Wir haben jetzt ein besseres Gefühl als vorher. Vor allem haben wir weniger Angst.
Ein Verdienst des neuen Trainers?
Dante Der neue Trainer hat taktisch mit uns gearbeitet und sehr viel mit uns gesprochen. Ich habe jedoch sehr viel Respekt vor Michael Frontzeck – deshalb werden Sie von mir keinen Vergleich der beiden Trainer hören.
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