Borussia: Enkes Tod macht Borussia betroffen
VON KARSTEN KELLERMANN UND O. E. SCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 11.11.2009 - 11:23Die Nachricht vom Tod von Nationaltorwart Robert Enke hat Borussia tief getroffen. Enke war 1996 von Carl-Zeiss Jena nach Gladbach gekommen, in der Abstiegssaison 1998/1999 machte er hier seine ersten 32 Bundesligaspiele. Die Fohlen werden am Freitag in Oberhausen und nächsten Samstag in Frankfurt mit Trauerflor spielen.
„Das ist sehr tragisch. Der ganze Verein ist erschüttert. Robert ist hier groß geworden”, sagte Sportdirektor Max Eberl am Dienstagabend im Gespräch mit unserer Redaktion. Eberl spielte in der Rückrunde der Spielzeit 1998/1999 mit Enke zusammen – wie auch der heutige Trainer Michael Frontzeck, der zudem von 2004 bis 2005 in Hannover als Co-Trainer mit dem Torhüter arbeitete.
Vize-Präsident Rainer Bonhof war in Gladbach Enkes Trainer. Auch er zeigte sich am Mittwochmorgen geschockt. "Das ist ein ganz herber Schlag, besonders für mich, weil er ja bei mir noch trainiert hat", sagte Bonhof. Und: "Er war als Torhüter eine Granate, hat es damals großartig gemacht, als er für Uwe Kamps eingesprungen ist."
„Anfang Oktober ist Ex-Manager Rolf Rüssmann verstorben, nun Robert. Das trifft Borussia sehr”, sagte Max Eberl. „Wir waren Kollegen, die sich sehr respektiert haben. Wir haben uns auch nach der gemeinsamen Zeit immer wieder getroffen”, sagte Eberl. 1999, nach dem Abstieg, war Enke von Gladbach zu Benfica Lissabon gewechselt. Dort war Jupp Heynckes sein Trainer.
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