Borussia Mönchengladbach: "Es muss sich etwas ändern"
zuletzt aktualisiert: 02.05.2011Sie haben sich entschieden, sich der Initiative Borussia anzuschließen. Wie kam es dazu?
Köppel Ich habe mir einige Gedanken gemacht. Ich will Borussia helfen und habe mich darum entschlossen, bei der Initiative mitzumachen.
Wie sehr hat Stefan Effenbergs Proklamation als Sportdirektor-Kandidat der Initiative Ihre Entscheidung beeinflusst?
Köppel Natürlich finde ich es gut, dass Effenberg dabei ist, er kann etwas bewegen und wird neuen Schwung reinbringen. Das will ich auch. Es muss sich vor allem im sportlichen Bereich etwas ändern. Ich hoffe natürlich, dass Borussia den Klassenerhalt noch schafft. Aber es kann nicht sein, dass so ein Verein nach meiner Zeit immer gegen den Abstieg spielt.
Unter Ihrer Regie als Trainer spielte Borussia die beste Saison der letzten 15 Jahre, wurde Zehnter. Danach mussten sie gehen. Hat Ihre Entscheidung, sich der Oppositionsbewegung anzuschließen, damit zu tun?
Köppel Das ist abgehakt. Das eine darf mit dem anderen nichts zu tun haben.
Was gefällt Ihnen an den Ideen der Initiative?
Köppel Ich möchte da nicht im Detail vorgreifen. Wir werden am Dienstag bei der Pressekonferenz im Dorint-Hotel unser gesamtes Personalkonzept präsentieren und auch Inhalte.
Es heißt, Sie gehen als Präsidentschaftskandidat ins Rennen?
Köppel Welchen Posten ich bekleiden werde, das werden wir am Montag ausführlich besprechen, mehr will ich dazu auch nicht sagen. Es gibt aber verschiedene Modelle.
Warum haben sie so lange überlegt, sich der Initiative anzuschließen?
Köppel Weil mir sehr viel an dem Verein liegt, und ich alle Leute, die ihn derzeit führen, kenne. Vor allem Rainer Bonhof ist ein Freund, da fällt so eine Entscheidung nicht leicht.
Karsten Kellerman sprach mit Horst Köppel (62).
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