Borussia Mönchengladbach: Faktor Emotion ist unberechenbar
zuletzt aktualisiert: 28.03.2011Borussia ist im Schwebezustand. Sportlich allerdings nur gefühlt. Zwar gibt es theoretische Hoffnung, die jenseits des Wunderglaubens aber durch alle Statistiken dieser Welt widerlegt wird.
"Politisch" ist die Lage durchaus offener. Derzeit ruht der aktive Wahlkampf um die Macht im Klub, doch hinter den Kulissen wird gearbeitet. Die "Initiative Borussia", die den Verein personell und strukturell neu aufstellen will, werkelt an ihrer Mannschaft für den Neuanfang, die bald präsentiert werden soll. Die amtierende Führungsriege ordnet ihre Argumentation pro Status quo und die "Mitgliederoffensive 2007/2011" wirbt in der Fanszene für ihre Ideen.
Laut einer Internet-Umfrage liegt die "Offensive" (138 Stimmen) derzeit vorn in der Wählergunst, gefolgt vom aktuellen Vorstand (64) und der "Initiative" (42). Doch sind 237 Stimmen (17 ohne Meinung) nicht aussagekräftig. Bis zum 29. Mai, wenn die Mitgliederversammlung ist, werden alle Wahlkämpfer noch mächtig trommeln und mit Überraschungen aufwarten. Am Ende wird der Faktor Emotion eine große Rolle spielen. Und der ist kaum berechenbar. KARSTEN KELLERMANN
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