Borussia: Insua nein, Bögelund ja
zuletzt aktualisiert: 21.06.2007Der eine will unbedingt weg, der andere wird wohl bleiben: Federico Insua hat Borussias Sportdirektor Christian Ziege noch einmal deutlich gesagt, dass er trotz seines Vertrages bis 2010 nicht weiter in Mönchengladbach spielen will. Kapser Bögelund hingegen gab deutliche Signale, dass er von seiner Ausstiegsklausel keinen Gebrauch machen werde. Gibt der dänische Verteidiger endgültig das Ja-Wort, wäre Bögelund nach Eugen Polanski und Steve Gouhouri der dritte Zauderer, der nun doch Borusse bleibt.
Für Federico Insua, der im vergangenen Sommer für 4,5 Millionen Euro von den Boca Juniors aus Buenos Aires gekommen war, gibt es nun einen Interessenten. Der mexikanische Klub CF America gab ein schriftliches Angebot ab. Die aufgerufene Summe liegt jedoch deutlich unter der im Insua-Kontrakt verankerten Ausstiegsklausel. Diese soll bei vier Millionen Euro liegen. Insuas Berater verhandelten gestern noch einmal mit Sportdirektor Christian Ziege, doch eine brauchbare Annäherung blieb aus. „Zu diesen Bedingungen werden wir Federico nicht ziehen lassen“, sagte Christian Ziege.
Sollten sich die beiden Vereine nicht einigen, muss Insua am Sonntag um 10 Uhr zum Trainingsauftakt in Mönchengladbach erscheinen. Für diesen Fall sollen Insuas Berater allerdings bereits angekündigt haben, dass der Gaucho dann in Argentinien bleibt und nicht im Borussia-Park erscheint. Auch die anderen Ausgemusterten (Sonck, Degen, Thijs) oder Unwilligen (Zé Antonio) müssten nach dem aktuellen Stand am Sonntag kommen.
Möglich, dass auch ein neuer Stürmer dann schon dabei ist. Gestern gab es zwar noch nichts Neues. Doch es gibt zwei ernsthafte Kandidaten, von denen einer vielleicht bald Borusse ist. „Noch ist aber nichts spruchreif“, so Ziege. Marco Streller, für den sich Borussia interessierte, gehört nicht zu den Anwärtern, er wechselt zum FC Basel.
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