Borussia: Kaum Zwischenfälle beim Derby
zuletzt aktualisiert: 10.04.2011 - 18:46Das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (5:1) ist ohne große Ausschreitungen über die Bühne gegangen. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.
"Wir haben den Polizeieinsatz und unsere Zielrichtung schon frühzeitig transparent gemacht", erklärte Gesamteinsatzleiter Polizeidirektor Reinhard Lenzen-Fehrenbacher. "Der ausgesprochen positive Verlauf des Fandialoges hat sich auch auf den Polizeieinsatz ausgewirkt. Wir hatten deutlich weniger Beamte im Einsatz als in der letzten Saison", so Lenzen-Fehrenbacher weiter.
Bei der Anreise der etwa 7500 Fans des FC-Köln gab es die für dieses Derby typischen Provokationen aus beiden Fan-Lagern. Durch den gezielten Einsatz der Polizei konnten weitere Ausschreitungen verhindert werden. "Nach der NRW-Initiative 'Sicherheit bei Fußballeinsätzen' galt es, erkannte Straftäter nicht ins Stadion zu lassen. Dabei ging die Polizei nach dem Prinzip vor 'soviel Sicherheit wie nötig, so wenig Einschränkungen wie möglich'. Angesichts der Brisanz des Spiels sind wir mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden", so Reinhard Lenzen-Fehrenbacher.
Insgesamt nahm die Polizei 25 Personen in Gewahrsam. Gründe hierfür waren das Mitführen oder Abbrennen von Pyrotechnik, Sachbeschädigungen oder Körperverletzungsdelikte. Auch das von der Stadt Mönchengladbach verhängte Glas-, Flaschen- und Dosenverbot zeigte Wirkung. Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich die Fans an das Verbot.
Nach dem Spielverlauf verließen viele Kölner Fans das Stadion bereits vor Spielende. In weniger als einer Stunde hatten die letzten Shuttle-Busse den Stadionbereich bereits verlassen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum









