Borussia Mönchengladbach: Köpfe, die für Ideen stehen
zuletzt aktualisiert: 16.05.2011Borussia ist in der Relegation – und die Mitgliederoffensive geht in die Offensive. Heute stellen Sie Ihre Kandidaten vor, die möglicherweise 2012 für den Aufsichtsrat kandidieren werden. Warum?
Weigand Es sind ja keine Kandidaten für den Aufsichtsrat, dazu kann sie nur Borussias Ehrenrat machen. Wir wollen einfach zeigen, dass es bei uns keine One-Man-Show ist, wie die Initiative Borussia uns vorwirft. Es sind ausgezeichnete Persönlichkeiten, die hinter unserer Idee vom Mitgliederverein stehen.
Wer ist dabei?
Weigand Namen nenne ich noch nicht, ich will nichts vorwegnehmen. Doch es geht auch nicht vornehmlich um die Namen, sondern um Inhalte. Es sind zwei Unternehmer, einer aus Münster und einer aus Gladbach. Beide sind seit langem Borussia-Fans mit Herz und Verstand. Beide haben uns sehr inspiriert mit ihren Anregungen. Es gibt von ihnen eine sehr gute Analyse des Umfeldes von Borussia. Es gibt ein Drei-Säulen-Modell: die Fans in der Nordkurve, die normalen und die VIPS - und alle drei haben keine Berührungspunkte. Das ist nicht gut und wird sich ändern, wenn Borussia ein echter Mitgliederverein ist.
Trotz der sportlichen Situation tobt der Wahlkampf. Die Initiative Borussia ist auf Ortsterminen unterwegs, Sie stellen Köpfe vor, die für Ihre Ideen stehen ...
Weigand Ja, es ist Wahlkampf. Wir werden uns an diesem Montag mit der sportlichen Situation kritisch beschäftigen, unsere Ziele vorstellen - aber auch das bewerten, was die Initiative vorgelegt hat. Wir werden aufzeigen, was wir von deren Anträgen auf Satzungsänderungen halten.
Das wäre?
Weigand Ich kann nur soviel sagen: Die Anträge sind problematisch, möglicherweise sogar juristisch. Man muss auf solche Dinge achten. Borussia ist ein seriös geführter Verein und soll es auch bleiben.
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