Borussia Mönchengladbach: Nein zu Kajevic, nun spielt Otsu vor
VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 07.07.2011Borussia Mönchengladbach (RP). Lucien Favre ist auf der Suche. Borussias Trainer will einen Mann, der die Offensive belebt. Einen, der einen starken linken Fuß hat und das Spiel von der linken Außenbahn aus belebt.
Asmir Kajevic durfte sich die Hoffnung machen, dieser Mann zu sein. Er hat sich bemüht, der 21-Jährige aus Montenegro, er hat sogar ein Tor geschossen im Testspiel gegen Fürth. Auch beim Derby-Cup war sein Auftritt gegen Aachen okay. Aber okay reicht nicht, wenn man nur wenige Tage Zeit hat, sich zu zeigen. So haben die Borussen entschieden, dass der 21-Jährige gut, aber nicht gut genug ist. Sie wollen ihn im Auge behalten, aber nicht haben.
Der Fußball ist ein unerbittliches Geschäft in solchen Angelegenheiten. Der nächste Bewerber steigt heute ins Training ein und spielt Samstag gegen Aberdeen vor. Ein Japaner ist es, und bei jedem jungen Japaner, der nach Deutschland kommt, schwingt die Hoffnung mit, dass es ein zweiter Shinji Kagawa wird. Den holte Meister Dortmund für kleines Geld und hatte bis zu seiner Verletzung viel Freude an ihm. Borussias Kagawa-Anwärter heißt Yuki Otsu, ist 21 Jahre alt, Stammspieler bei Kashiwa Reysol und ebenfalls ein Mann für das linke Mittelfeld. Einer also, der zum Konkurrenten von Juan Arango werden könnte, der erst Mitte Juli wieder da ist. Auf dem Mannschaftsfoto, das heute um 14 Uhr geschossen wird, wird er fehlen. Doch will Otsu Lucien Favre überzeugen, Kagawa-Potenzial zu haben. Schafft er es, könnte sein Konterfei nachträglich eingeklinkt werden im Bild des Teams.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum









