Borussia Mönchengladbach: Reus und ter Stegen dabei, King zurück zu ManU?
VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 20.12.2011 - 16:36Mönchengladbach (RPO). Marco Reus und Marc-André ter Stegen sind fit für den Pokalschlager gegen Schalke. Beide Jungstars gehören zu Borussias Aufgebot für das Spiel am Mittwoch.
Nicht dabei ist, man kann schon sagen wie gewöhnlich, Joshua King. Der Norweger hat weiterhin Adduktorenprobleme. Ob der 19-Jährige Angreifer, der bislang zweimal in der Bundesliga eingesetzt wurde, überhaupt nochmal für Gladbach spielen wird, ist fraglich.
Denn es ist möglich, dass das eigentlich für ein Jahr angedachte Ausleihgeschäft mit dem englischen Spitzenklub Manchester United schon in der Winterpause beendet wird. „Für Joshua ist es hier nicht so gut gelaufen. Gleich zu Beginn gab es die OP, die seinen Einstieg hier verzögerte. Er hat die Vorbereitung verpasst und ist immer wieder verletzt. Wir werden mit Manchester Gespräch führen, ob es Sinn macht, dass er weiter hierbleibt“, sagte Sportdirektor Max Eberl am Dienstag.
King war im Sommer von Manu gekommen, er sollte in der Bundesliga Spielpraxis sammeln. Durch eine Verletzung, die er sich in einem U21-Länderspiel für Norwegen zuzog, wurde eine Leisten-Operation nötig, er kam erst spät nach Gladbach. Danach hatte er immer wieder Probleme mit der Leiste.
In der Bundesliga kam King gegen Wolfsburg und in Hoffenheim zu Kurzeinsätzen, für Borussias U23 machte er vier Spiele und zwei Tore. Sollte King nach Manchester zurückkehren, würde ein Offensiv-Platz im Kader frei.
Möglich, dass Borussia dann doch auf dem Transfermarkt aktiv wird. So ist der Wolfsburger Tolga Cigerci, der schon im Sommer ein Thema war, wieder im Gespräch. „Wir werden aber erst das Spiel gegen Schalke abwarten, in das wir mit dem vorhandenen Kader gehen. Danach werden wir sehen, was passiert“, sagt Eberl.
Der Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale würde den finanziellen Handlungsspielraum der Borussen sicher vergrößern. Wobei Eberl seine Personalplanungen nicht von unerwarteten Einnahmen abhängig macht. „Wir haben eine Planung und die hängt nicht von kurzfristigen Dingen ab“, sagte er.
„Natürlich bringt es Geld, wenn wir weiterkommen. Wie viel, das hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Wichtiger ist uns, dass wir 2011 mit einem schönen Ergebnis abschließen können“, sagte Eberl.
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