Borussia: Ticker: Fans sprechen sich deutlich gegen Initiative aus
VON RALF JÜNGERMANN - zuletzt aktualisiert: 29.05.2011 - 18:19Krachende Niederlage für die Initiative um Frontmann Stefan Effenberg: Nur rund 7 Prozent von fast 5000 anwesenden Mitgliedern stimmen während der Jahreshauptversammlung für die von der Initiative eingebrachte Satzungsänderung.
Benötigt worden wären zwei Drittel Ja-Stimmen. Zuvor hatte es in der Aussprache harsche Kritik an Präsident Rolf Königs gegeben. Sportdirektor Max Eberl, der mit Pfiffen und Buhrufen empfangen worden war, ueberzeugte mit einer engagierten Rede und offenen Antworten.
+++18.11 Uhr: Auch der Antrag der Offensive, den stellvertretenden Präsidenten direkt von den Mitgliedern wählen zu lassen, wird abgelehnt. Angenommen wurden hingehen die beiden anderen Anträge.
+++17.28 Uhr: Stefan Effenberg hat das Stadion noch vor der Abstimmung verlassen. Er hatte eine Rede vorbereitet, die er aber angesichts der Stimmung nicht mehr halten möchte.
+++17.11 Uhr: Hier kommt das Ergebnis: 335 Fans stimmen mit Ja. Das sind 7,2 Prozent für die Initiative. 4269 Fans stimmen mit Nein. Stehende Ovationen. Dipp-der-dipp-Rufe wie nach einem Tor bei Borussia.
+++17.06 Uhr: Sieg-Sprechöre im Stadion! Viele stehen auf und rufen in Richtung der Initiative: Ihr könnt nach Hause fahren. Was für ein eindeutiges Votum!
+++17.04 Uhr: Jetzt heben die Mitglieder die Karte hoch, die gegen den Antrag stimmen. Es ist die absolut überwiegende Mehrheit. Beifall. Vereinzelte VfL-Rufe und "Auf Wiedersehen"-Rufe. Gleich kommt das Abstimmungsergebnis.
++16.58 Uhr: Für den Antrag der Initiative sind nach erstem Eindruck ungefähr 10 Prozent der Mitglieder. Genau gezählt wird gerade. Der Antrag ist mit Pauken und Trompeten durchgefallen.
+++16.56 Uhr: 4769 sind stimmberechtigt. Alle koennen jetzt von draussen rein kommen. Die Mitglieder sollen ihre Stimmkarten hochhalten. Bis sieb alle gezählt sind, kann es eine Weile dauern.
+++16.54 Uhr: Jetzt wird abgestimmt.
+++16.54 Uhr: Plogmann versichert, die Initiative werde das Ergebnis akzeptieren.
+++16.53 Uhr: Die Diskussion ist beendet. Versammlungsleiter Heinen verlangt von Antragstellern das Bekenntnis, dass sie die Wahl bei offener Abstimmung nicht anfechten. Sonst muss doch geheim oder per Hammelsprung abgestimmt werden.
+++16.51 Uhr: Ein Fan stellt Antrag, dass das Präsidium direkt gewählt werden soll. Anträge müssen aber bis zum 31. Dezember gestellt werden.
+++16.50 Uhr: Nächster Fan: "Die Initiative weiss ja immer noch nicht, was sie will. Rote Karte für die Initiative."
+++16.49 Uhr: Nächster Fan: "Es geht nicht um Personen, sondern um Satzung. Das Präsidium sollte von den Mitgliedern gewählt werden. Egal wie es enden mag: Am Ende müssen wir 100 Prozent zu Borussia halten."
+++16.45 Uhr: Fan aus Berlin: "Ich bin ein Vertreter der aktiven Fanszene. Uns hat das Konzept der Initiative nicht überzeugt. Die Jugendarbeit zu zitieren, ist eine Frechheit. Wir sehen ganz große Fallstricke. Wir fürchten eine Machtkonzentration und haben Bauchschmerzen wegen der beiden Geschäftsführern. Die handelnden Personen haben nicht die Raute im Herzen, die haben Rache im Herzen. Wir sagen: Initiative, nein danke!" Für diesen Beitrag gibt es stehende Ovationen.
+++16.41 Uhr: Nächster Fan: Lob ans Präsidium, dass sie sich nicht auf die Schlammschlacht eingelassen haben. Effenberg habe ein Eigentour geschossen. Seine Bewertung der Jugendarbeit war ein Foul.
+++16.40 Uhr: Ein Fan sagt: "Die Initiative wollte die Versammlung vorziehen, als Borussia noch nicht abgestiegen war. Wie soll so jemand einen Verein fuehren?"
+++16.38 Uhr: Bocks Fazit: Der Antrag wäre eine Verschlechterung. Die Verinsführung rät den Mitgliedern, das abzulehnen. "Borussia muss unsere Borussia bleiben." Starker Beifall.
+++16.37 Uhr: Bocks: Jetzt haben Mitglieder Mitbestimmung beim Profifußball. Nach der Initiative wäre das anders. Es geht um Personen, nicht um Strukturen.
+++16.35 Uhr: Bocks zitiert die Einschätzung der Initiative, die Satzung sei von 1900. Der Verein werde geführt wie ein Kaninchenzüchterverein. Die Satzung ist tatsächlich ständig modifiziert worden.
+++16.35 Uhr: Angekündigt wurden Anteilsverkäufe. Diese wurden zurück genommen. Die Mitglieder bekommen nicht mehr Rechte. Denn der Präsident darf zwar gewählt werden, gehört aber nicht mehr der Geschäftsführung an. Starker Beifall.
+++16.33 Uhr: Die Initiative beantragt nun doch keine geheime Abstimmung. Begruendung: Trainer Lucien Favre solle rechtzeitig zurück in die Schweiz kommen. Norbert Bocks vom Aufsichtsrat gibt jetzt eine Stellungnahme für den Verein ab.
+++16.30 Uhr: Plogmann: "Herr Königs, als Ehrenmann sollten Sie zurücktreten. Es gibt eine schlechte Führung und Unternehmenskultur. Wir müssen die Alleinherrschaft von Herrn Königs beenden. Wir als Inititiative haben eine Reihe von Fehlern gemacht hat. Wer dafür ist, dass Herr Königs zurücktritt, kann das nur, wenn wir gewählt werden. Wir stehen für professionelles Management." Buhrufe, Pfiffe.
+++16.27 Uhr: Friedhelm Plogmann erläutert den Antrag der Initiative. Sein Weg zum Mikrofon wird von Pfiffen und Buhrufen begleitet. Er berichtet, dass er bei früheren Versammlungen erfolgreich zwei Anträge eingebracht hat. Er fragt, warum das Präsidium nicht direkt gewählt wird. Spärlicher Beifall.
+++16.26 Uhr: Jetzt geht es um die Satzungsänderungen. Einige Mitglieder sind nach vier Stunden Versammlung nach Hause gegangen. Es verbleiben noch rund 4800 stimmberechtigte Mitglieder. Nach dem bisherigen Verlauf der Diskussion scheint es ausgeschlossen, dass die Initiative eine Mehrheit findet. Spannend wird vor allem, ob es eine geheime Abstimmung oder einen Hammelsprung geben wird. Das würde das Verfahren um ungefähr zwei Stunden in die Länge ziehen.
+++15.53 Uhr: Ein Fan erzählt, er habe Königs mal auf dem Flughafen getroffen. Er sei sehr angenehm überrascht von ihm gewesen. Es sollten nicht immer alle so auf dem Präsidenten herumhacken.
+++15.42 Uhr: Die erste Frau bei der Aussprache: "Es geht um Borussia. Lasst uns doch mal auf die Biografie von Effenberg gucken." Sie zitiert aus seiner Biografie, er habe seine Lehre fast in den Sand gesetzt. "Lasst uns sehen, dass er bei Borussia nicht auch eine Katastrophe anrichtet."
+++15.37 Uhr: Ein Fan fragt: "Herr Königs, wann endlich werden wir sportlichen Erfolg haben?"
+++15.35 Uhr: Die Stimmung im Stadion sei nicht gut genug, kritisiert der nächste Fan. "Ich komme mir bei Heimspielen vor wie bei Bayern München. Man kann nicht immer bei jedem Fehlpass schimpfen. Treibt die Truppe nach vorne!"
+++15.32 Uhr: Ein Fan schlägt vor, Stefan Effenberg zu integrieren: Riesiges Pfeifkonzert! Es wird rauer. Harte Kritik an Königs.
+++15.30 Uhr: Fan aus der Eifel: "Es geht nicht um Königs. Es geht um Borussia. Das Stadion ist toll. Wir brauchen wieder Erfolg. Warum stapeln wir so tief? Wir sollten sagen: Wir peilen einen Euroleague-Platz an."
+++15.28 Uhr: Der nächste Fan: "Wenn man hier Königs direkt abwählen könnte, würden das 70 Prozent tun." Viel Applaus. Die Initiative sei aber keine Alternative.
+++15.27 Uhr: Schippers: "Das Darlehen an die Stadt für das Stadion wird ab Herbst 2012 voraussichtlich über 20 Jahre abbezahlt. Das muss aber noch mit der Stadt verhandelt werden."
+++15.23 Uhr: Einer will wissen: Warum werden wir oft von den Schiedrichtern benachteiligt?
+++15.22 Uhr: Zum ersten Mal meldet sich Rainer Bonhof zu Wort und zählt die Transfers von Eberl auf. "Er ist auf richtigem Weg. Keiner kann was dafür, wenn sich so viele Leute verletzten. Max Eberl hat mehr Gutes als Schlechtes getan."
+++15.19 Uhr: Der nächste Fan: "Königs hat 2004 angekündigt, Borussia werde bald wieder international spielen." Er möchte wissen, wann es denn endlich so weit sei.
+++15.14 Uhr: Ein Fan aus dem Sauerland: "Ich habe als kleiner Junge gesehen wie Bonhof die Schale nach oben hielt. Seit zehn Jahren wird nur gegen den Abstieg gespielt." Zum ersten Mal wird nur in einem Nebensatz Effenberg erwähnt. Es gibt heftige Buhrufe.
+++15.11 Uhr: Auch der nächste Fan kritisiert den fehlenden sportlichen Erfolg. "Ich habe Angst, dass sich der Fan aufspaltet. Egal wie wir abstimmen, es muss zum Wohl von Borussia sein."
+++15.09 Uhr: Königs antwortet, unterbrochen von Zwischenrufern. "Auch ich bin enttäuscht vom sportlichen Verlauf. Ich bin froh, dass wir mit Rainer Bonhof einen dritten Mann im Präsidium haben. (Jetzt heftige Zwischenrufe.) Ich bin 2013 gewählt und fühle mich daran gebunden."
+++15.04 Uhr: Der Nächste sagt: "Man entscheidet sich heute zwischen Not und Elend." Die Initiative habe sich disqualifiziert. Aber das Praesidium habe seit zehn Jahren sportlichen Misserfolg zu verantworten. Darum gebe es jetzt Opposition. Es sei keine Aussicht auf Besserung. "Königs gebührt ein Denkmal für wirtschaftlichen Erfolg. Aber sportlich passiert nichts. So kann es nicht weiter gehen. Die Initiative ist nicht wählbar. Aber mit dem Präsidium bin ich auch nicht einverstanden. Es muss ein Ruck durch den Verein gehen." Königs solle zurücktreten. Beifall. Es wird hektisch.
+++15.01 Uhr: Ein Fan, der extra aus Eckernförde kommt, beklagt, dass Reus ihm kein Autogramm gegeben hat. Große Heiterkeit auf den Rängen.
+++14.58 Uhr: Der nächste Fan fragt: "Warum stehen auf den Parkplätzen keine Mülleimer?"
+++14.56 Uhr: Der nächste Fan beklagt sich über die Kartenvergabe bei Auswärtsspielen. Der Schwarzmarkthandel müsse dringend unterbunden werden.
+++14.55 Uhr: Der zweite Fan kritisiert: "Der Trainer hätte schon im Winter entlassen werden müssen."
+++14.53 Uhr: Der erste Fan, der sich zu Wort meldet, kommt aus der Schweiz. Er bietet an, Lucien Favre nachher mitzunehmen. Er kritisiert die Macher der Initiative. Keiner sei bei einem der entscheidenden Spiele gewesen. Es seien Fehler gemacht worden. Aber Eberl und Königs hätten prima Arbeit geleistet. Großer Beifall. "Gebt unseren Leuten die Chance, es besser zu machen."
+++14.49 Uhr: Es beginnt die Aussprache. Jetzt haben erstmals die Fans das Wort.
+++14.42 Uhr: Hermann Jansen, Vorsitzender des Aufsichtsrats, lobt den Zusammenhalt der Borussia-Familie. Die ganze Stadt habe in der entscheidenden Phase hinter dem Verein gestanden.
+++14.27 Uhr: Bisheriger Eindruck nach den Rechenschaftsberichten von Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Max Eberl: Es riecht nicht nach Revolution. Es gibt Kritik, auch Pfiffe, aber offenbar kein grundsätzliches Misstrauen. Nun folgen weitere Berichte von Geschäftsführer und dem Aufsichtsratsvorsitzenden. Bis Stefan Effenberg für seine Initiative wirbt, dürfte noch eine knappe Stunde vergehen.
+++14.24 Uhr: Sportdirektor Max Eberl bekommt viel Beifall für seine Rede. Es sind keine Pfiffe mehr zu hören, sogar vereinzelte stehende Ovationen. Er hat zu überzeugen vermocht. 5181 Mitglieder sind jetzt da.
+++14.21 Uhr: "Wir haben seit 2004 18 Jugendspieler in die erste Mannschaft gebracht. Gegen Dortmund haben drei Spieler auf dem Feld gestanden, die in unserer Akademie waren."
+++14.18 Uhr: Ausblick auf die neue Saison: "Das Grundgerüst steht. Wir werden uns verstärken. Wir leihen Joshua King von Manchester United aus. Wir suchen nicht nur nach jungen, sondern auch arrivierten Spielern suchen. Wir wollen eine Saison spielen, in der wir einen Schritt nach vorne machen. Wir wollen die 40 Punkte knacken."
+++14.16 Uhr: "Wir haben uns den Erfolg nicht ermauert, sondern Fußball gespielt. Aus unserer Sicht haben uns gegen Bochum die Fans zum Sieg geschrien. Das war unglaublich wichtig."
+++14.14 Uhr: "Ter Steegen war über die ganze Saison ein Thema. Frontzeck hat im Winter lange überlegt, ihn einzusetzen. Das Spiel gegen Köln war für ihn genau der richtige Zeitpunkt."
+++14.13 Uhr: "Nach dem Spiel in Kaiserslauten waren wir in der öffentlichen Meinung abgestiegen. Wir haben die Punkte geholt, spät, aber noch rechtzeitig."
+++14.11 Uhr: "Wir kennen Favre seit drei Jahren. Ich habe mich schon als Jugendkoordinator mit ihm ausgetauscht. Er ist analytisch und kann mit jungen Leuten arbeiten. Wir haben ihn nicht für die Zweite Liga geholt. Er hat gesagt: Hier wird den Trainern Vertrauen geschenkt."
+++14.09 Uhr: Trainerentlassung: "Das war die letzte Möglichkeit, das Schiff auf Kurs zu bringen. Es war nicht zu spät: Wir haben den Klassenerhalt geschafft!"
+++14.08 Uhr: "Auch wenn das keiner hören möchte: Wir haben aus den ersten drei Spielen der Rückrunde sechs Punkte gemacht. Da geht's nicht um Kumpeleien. Bei allen Entscheidungen geht es um Borussia."
+++14.07 Uhr: Es gibt viel Applaus für die angesprochenen Verpflichtungen zur Winterpause.
+++14.05 Uhr: Eberl spricht über die Entscheidung, an Frontzeck festzuhalten. Ich schmeiße nicht beim ersten Sturm den Trainer raus. (Wieder großer Applaus.)
+++14.04 Uhr: "Auch andere Vereine haben in dieser Saison Probleme bekommen." Eberl kontert einen Zwischenrufer: "Schrei weiter. Ist mir klar, dass sie es nicht hören wollen. Das sind Fakten." (Viel Applaus.)
+++14.03 Uhr: "Wir haben Dante zu früh wieder spielen lassen. Wir müssen den privaten Lebenswandel der Spieler besser im Auge haben. Da nehme ich mich selbst in die Pflicht. Da werden wir darauf schauen."
+++14.02 Uhr: "Das Resümee der Hinrunde: Spieler haben ihr Niveau nicht erreicht und es gab Undiszipliniertheiten. Ich habe mich ständig hinterfragt. Wir haben Fehler gemacht. Wir waren zu jung aufgestellt. Wir müssen uns künftig besser absichern."
+++14 Uhr: "Wir hatten schlechte Spiele, die uns an den Rand des Wahnsinns gebracht haben. Aber wir hatten auch in dieser Phase ordentliche Spiele."
+++13.58 Uhr: "Dazu kamen die Verletzungen." Auch das zeigt Eberl mit Folien.
+++13.57 Uhr: "Das 6:3 in Leverkusen war süßes Gift. Ich muss mich entschuldigen für manche Leistung wie gegen Frankfurt und in Kaiserslautern. In der Zeit haben Dante und Reus verlängert."
+++13.55 Uhr: Eberl erläutert mit Folien die Planung des Kaders vor der Saison. "Ziel war Platz 10 bis 12. Das muss unter normalen Umständen zu erreichen sein."
+++13.54 Uhr: Eberl: "Wir haben unser Ziel nicht erreicht. Nach dieser katastrophalen Hinrunde haben wir uns mit unserer Aufholjagd in Deutschland Respekt erworben."
+++13.52 Uhr: Jetzt kommt Max Eberl, der am meisten polarisiert. Viel Applaus, aber auch Buhrufe.
+++13.52 Uhr: Für die Zukunft kommt es darauf an, dass wir unseren Club weiter entwickeln. Wir sind ein Mitgliederverein. Das wird auch so bleiben. Wir wollen unsere sportliche Situation verbessern. Wir haben eine Menge geschafft und wir haben noch viel vor uns. Wir packen das an. Zum Ende: Kurzer Applaus, aber keine Pfiffe.
+++13.48 Uhr: Das Jugendinternat ist systematisch aufgebaut worden von Max Eberl. (Starker Applaus). Heute haben wir 18 Jugendnationalspieler. Wir stehen in der Hitparade der Jugendleistungszentren auf dem dritten Platz von allen.
+++13.47 Uhr: Dieses Stadion wird in der ganzen Bundesliga gelobt. Bayern München hat sich die Technik bei uns abgeguckt.
+++13.43 Uhr: Wir haben eine gesunde Mischung, sind wirtschaftlich stabil. Wir haben das drittbeste Rating. Das haben wir uns erarbeitet.
+++13.42 Uhr: Unsere Kultur ist beispielhaft. Unser Image kann sich wirklich sehen lassen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind geordnet. Hier kassiert keiner einen Euro. Alles ist und bleibt bei unserem Club. Die Rechte, die weg waren, haben wir zurückgekauft.
+++13.41 Uhr: Wir haben seit 1999 eine Menge geschafft. Wir haben auch Mist gebaut. Das, was wir aufgebaut haben, das kann man anpacken und sich sehen lassen. Wir haben eine Struktur, die ihresgleichen sucht. Der DFB und die DFL empfehlen unsere Satzung.
+++13.39 Uhr: Wir werden niemals gegen den Willen unserer Mitglieder Dinge tun, die dem Verein schaden.
+++13.38 Uhr: Jede Investition ist am langen Ende eine Investition in die Mannschaft. In Steine investieren wir nur wegen der Beine und niemals anders.
+++13.35 Uhr: Wir dürfen uns das Image des symphatischen Vereins nicht kaputt machen lassen. Wir werden an der Ära der 70er Jahre gemessen. Aber das gibt der Etat nicht her.Wir duerfen unseren Verein nicht anfassen. Keine Anteilsverkäufe. (Dafür gibt es den bisher stärksten Applaus.) Darum müssen wir weiter den Weg der kleinen Schritte gehen.
+++13.34 Uhr: Unsere Fans sagen: Wir wollen keine Luftschlösser. Balance zwischen realistischer Bescheidenheit und mutiger Attacke bei der Formulierung von Saisonzielen.
+++13.33 Uhr: Leichte Unruhe, als es auf das Thema Stadion kommt. Zwischenrufe.
+++13.31 Uhr: Königs: "Es gibt kein System Königs. Meine Stimme wiegt so viel wie die, des Vize-Präsidenten. Wir stehen zu unseren Beschlüssen. Hier bestimmt nicht einer alleine. Unsere Geschlossenheit ist unsere Stärke."
+++13.29 Uhr: Königs zum Thema Rücktritt: Ich verstehe den Unmut der Fans. Einer muss den Kopf hinhalten. Ich bin bis 2013 gewählt. Ich betrachte das als Verpflichtung. (Dafür gibt es mehr Applaus als Pfiffe.) Es gehört sich nicht in einer Krise wegzulaufen. Ich werde meine Amtszeit erfüllen.
+++13.28 Uhr: Präsident Rolf Königs hat seinen Bericht begonnen. "Ich ziehe meinen Hut vor Trainer und Spielern, die sich von der gezielt geschürten Unruhe nicht haben beeindrucken lassen."
+++13.27 Uhr: Als einziger Spieler ist Ersatztorwart Christopher Heimeroth da, der am Samstag geheiratet hat.
+++13.09 Uhr: Heinen: "Wir werden im Moment als zerstrittener Verein wahrgenommen." Der Versammlungsleiter mahnt zu Sachlichkeit und einer Streitkultur, die Borussia würdig ist.
+++13.07 Uhr: Andreas Heinen: "Ich betrachte die Entwicklung mit Sorgen. Meinungen sind wie D-Züge aufeinander zugerast. Es ist gut, dass der Wahlkampf jetzt vorbei ist."
+++13.03 Uhr: Aktueller Stand: 5086 Mitglieder sind hier. Das ist absoluter Rekord. Erwartungsgemäß hat Andreas Heinen, Vorsitzender des Ehrenrats, die Versammlungsleitung.
+++13 Uhr: Erster Eindruck: Die Unterstützer des Präsidiums und der sportlichen Führung sind in der Mehrzahl. Die Initiative dürfte es schwer haben, zwei Drittel der Mitglieder für sich zu gewinnen.
+++12.59 Uhr: Favre: "Wir sollten nicht anfangen zu träumen. Es wird nicht so weiter gehen wie bisher. Wir müssen hart arbeiten. Ich freue mich auf die neue Saison. Liebe Borussen, bis bald!"
+++12.58 Uhr: Favre bedankt sich bei Max Eberl. Es gibt erstmals laute Pfiffe. Aber am Ende überwiegt der Applaus deutlich. Auch jetzt stehende Ovationen.
+++12.53 Uhr: Standning Ovations für Favre auch vom Präsidium. Favre bedankt sich bei den Fans für die Unterstützung bei den letzten Spielen. "Jeder konnte die Tabelle lesen. Es war sehr sehr schwierig. Nach drei Wochen hat die Mannschaft verstanden, was ich will."
+++12.53 Uhr: Königs wirkt leicht nervös, verhaspelt sich etwas.
+++12.52 Uhr: Als Vertreter der Mannschaft ist Christofer Heimeroth dabei. Der Torwart ist seit 5 Jahren Mitglied.
+++12.50 Uhr: Rolf Königs ergreift das Wort und begrüßt die Mitglieder. Er bedankt sich für das Verständnis für den späteren Beginn. Um 12.45 Uhr waren 4998 Mitglieder da.
+++12.49 Uhr: Rolf Königs eröffnet die Mitgliederversammlung. Da kommen Köppel und Effenberg durch die Tore. Effenberg zückt seinen Mitglieds-Ausweis.
+++12.48 Uhr: Erstes Stimmungsbarometer. Das Präsidium betritt die Bühne. Höflicher Applaus, keine Pfiffe.
+++12.47 Uhr: Es geht jeden Moment los. Trainer Lucien Favre geht über den Rasen in Richtung Bühne. Fast geschlossen erheben sich die Fans. Jubel. Favre winkt.
+++12.36 Uhr: Es wird noch etwas dauern. Laut Durchsage stehen noch rund 600 Mitglieder draußen. Auch die sollen dabei sein können.
+++12.35 Uhr: Derweil läuft die Endlos-Schleife der Borussia-Tor aus den letzten Saisonspielen wohl zum etwa 20. Mal über die großen Leinwände rechts und links der Bühne.
+++12.30 Uhr: Laut Borussias Medienabteilung sind aktuell ungefähr 3500 Mitglieder im Stadion. Die Tribüne wirkt eher voller. Es dürften am Ende wohl über 4000 werden.
+++12.28 Uhr: Mancher hat von der Autobahn bis ins Stadion über eine Stunde gebraucht. Doch jetzt werden die Schlangen draußen kürzer. Es dürfte bald los gehen.
+++ 12.21 Uhr: Inzwischen sitzen auch einige hundert Mitglieder im Oberrang. Schon jetzt steht fest: So viele Mitglieder waren noch nie bei einer Mitgliederversammlung von Borussia. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis klar ist, wie viele es sind.
+++12.19 Uhr: Angesichts der Massen an Mitgliedern wird eine entscheidende Frage für den Verlauf der Sitzung sein, ob es tatsächlich geheime Abstimmung gibt. Jeder Wahlgang würde dann wohl bis zu zwei Stunden dauern.
+++12.17 Uhr: Gerade kommt die Durchsage: Begonnen werden soll erst in 15 bis 20 Minuten.
+++12.16 Uhr: Auch Stefan Effenberg, der am Samstag noch das Champions League Finale in London moderiert hat, ist angekommen.
+++12.15 Uhr: Erste vorsichtige Schätzung: Bisher mögen es 3500 Mitglieder sein. Der Strom reißt aber nicht ab.
+++ 12.10 Uhr: Die Stimmung ist vorerst ruhig. Man sieht bislang keine Plakate oder Transparente.
+++12.05 Uhr: Drinnen werden Videos der Tore aus den letzten entscheidenden Spiele gezeigt.
+++12.01 Uhr: Draussen stehen noch viele Fans vor der Registrierung. Darum wird sich der Beginn verzögern.
+++11.45 Uhr: Im Stau haben die Fans was zu lesen. Die Offensive hat entlang der Aachener Strasse plakatiert und wendet sich gegen den "Putsch der Initiative", kritisiert aber auch Präsident Rolf Königs.
+++11.36 Uhr: Lucien Favre betritt den Borussia-Park. Von den Fans gibt es Standing Ovations.
+++11.30 Uhr: Lange Schlangen auf der Autobahn und der Aachener Strasse. Den Kennzeichen nach zu urteilen, haben viele Fans eine lange Anreise hinter sich.
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