Borussia: Unentschieden bei den Ostfriesen
zuletzt aktualisiert: 16.04.2007Mit der Anfangsphase in Emden konnte Borussias U23-Trainer Horst Wohlers wirklich nicht zufrieden sein. Doch in Ostfriesland lief diesmal alles anders, als die Fans des VfL es in der Regionalliga gewohnt sind. Denn Borussia ging in Führung. Ein Vorsprung, der bis zur 79. Minute hielt. Die Partie endete vor 3500 Zuschauern 1:1.
Obwohl Borussia zunächst nicht an die zuletzt gezeigten Auswärtsleistungen anknüpfen konnten, bescherte ein Angriff in der 35. Minute die Führung. Nachdem Johannes van den Bergh und Lars Schuchardt den Torjäger René Schnitzler eingesetzt hatten, kam dieser zwar nicht entscheidend zum Abschluss. Doch auch der Emdener Torhüter Sven Hoffmeister konnte das Leder nicht kontrollieren. Davon profitierte der reaktionsschnellste Borusse – und das war der wieder genesene Kristoffer Andersen. Trainer Horst Wohlers räumte später ein, dass das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft war.
In der zweiten Hälfte rannten die noch um den Aufstieg kämpfenden Emdener zwar an, jedoch nervös und oft planlos. Die Möglichkeiten, mit einem Wechsel noch Einfluss zu nehmen, wurden Wohlers weitgehend genommen. Alle drei Wechsel musste er in Folge von Verletzungen vornehmen. Die zuvor angeschlagenen Andersen und van den Bergh bekamen wieder Probleme, Lars Schuchardt hielt sich beim Wechsel die Schulter. So kamen die Gäste in der 79. Minute zwar noch zum Ausgleich, aber nicht mehr zum Sieg. Die Konterchancen, die Borussia in der Schlussphase vergab, hätten, so Wohlers, einer erfahrenen Mannschaft zu einem klaren Sieg gereicht. In der Nachspielzeit sah Tobias Levels noch die Gelb-Rote Karte, nachdem er einen Gegenspieler umgerissen hatte.
Trotz der insgesamt ansprechenden Leistung nahm Wohlers einen Spieler in die Kritik: den in der 64. Minute eingewechselten Kosta Mitroglou. Wohlers: „Wenn ich noch hätte wechseln können, hätte ich Kosta wieder heraus genommen. Was er an Einstellung und Laufbereitschaft abgeliefert hat, werde ich mir so nicht weiter bieten lassen.“
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