Mönchengladbach: 13-Jähriger erlitt Stromschlag auf Güterzug
zuletzt aktualisiert: 21.04.2008 - 13:06Ein 13-jähriger Junge erlitt am Sonntagabend einen Stromschlag, als er im Bahnhof Rheydt-Odenkirchen auf einen Güterzug kletterte und der Oberleitung zu nahe kam. Auch heute ist sein Zustand noch lebensbedrohlich.
Nach derzeitigen Ermittlungen geht die Bundespolizei davon aus, dass der Junge auf einen Waggon eines kurzzeitig abgestellten Güterzug geklettert war. Hierbei kam er der Oberleitung zu Nahe, und der dadurch entstehende Lichtbogen erfasste den Körper des Jugendlichen.
Er erlitt einen Stromschlag und stürzte von dem Waggon in ein Gebüsch neben den Gleisen. Gegen 20 Uhr wurde der 13-Jährige dort gefunden. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor derartigem Verhalten. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass es gar nicht zur Berührung der Oberleitung kommen muss. Es reicht schon die Unterschreitung eines Sicherheitsabstandes von 1,50 Meter, um dem Risiko eines Stromschlages (Lichtbogen) ausgesetzt zu sein. Bereits im März dieses Jahres ist im Bahnhof Norf ein junger Mann durch sein leichtsinniges Verhalten Opfer eines solche Lichtbogens geworden.
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