Mönchengladbach: 50 Jahre Jungschützen Hardterbroich
VON MAGDA KORRES - zuletzt aktualisiert: 11.05.2009Mönchengladbach (RPO). Hardterbroich Etwas ganz Besonderes war der Bezirksjungschützentag in diesem Jahr. Die St.-Sebastianus-Schützenjugend im Bezirk Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich feierte ihr 50-jähriges Jubiläum. Zum Auftakt gab es am Freitag einen Festgottesdienst in der Hardterbroicher Pfarrkirche St. Bonifatius, den Bezirkspräses Johannes van der Vorst und Pfarrer Udo Lembachner von St. Josef Hermges gemeinsam zelebrierten.
Drei Bürgermeister beim Empfang
Im Rahmen des Gottesdienstes wurden Schützen mit Ehrungen überrascht. Seit 30 Jahren ist Pfarrer van der Vorst Präses der Jungschützen. Er erhielt eine Bronze-Medaille mit den Heiligen Drei Königen. Ehren- Diözesanjungschützenmeister Hans Puschmann bekam ein Glasbild mit dem Motto "Bruder sein ist mehr", und Frank Engel, Bezirksmeister der Jungschützen, wurde mit dem Silbernen Jugendverdienstkreuz ausgezeichnet. Dem Gottesdienst folgte ein Empfang im Pfarrheim, zu dem Frank Engel viele prominente Gäste begrüßen konnte, an der Spitze Oberbürgermeister Norbert Bude sowie die Bürgermeister Klaus Schäfer und Michael Schroeren.
Mit seiner Gratulation verband Bude Lob für die vielen Aktivitäten, die der Bezirksverband entfaltet und die unter anderem motivierten, "Verantwortung in der Jugendarbeit, aber auch in Gesellschaft und Kirche zu übernehmen". Als Geschenk gab es ein Fahnenband für die Standarte.
Bezirksbundesmeister Horst Thoren hatte seinen "Freund Willi", eine Handpuppe, im Gepäck, die er Frank Engel überreichte. Das Geschenk war mit dem "Auftrag" verbunden, mit Willi bereits in den Kindergärten bei Vorschulkindern für das Schützenbrauchtum zu werben. Die Laudatio hielt Heinz-Josef Esser, der über lange Jahre die Schützenjugend in Mönchengladbach führte. Er sprach von den vielen Aktivitäten der Jungschützen und hatte so manch nette Geschichte parat. Besonders erwähnte er die Beteiligung am Christkindlmarkt, dessen Erlös Behinderten zu Gute kommt. Lang ist die Liste dessen, was die Jungschützen dort anboten, ob Kegelbahn, Reibekuchen oder Bratkartoffeln mit Rührei. Es kam immer ein erkleckliches Sümmchen dabei heraus. Abschluss des Festabends war der Zapfenstreich an der Kirche.
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