Mönchengladbach: Achtung, Großbaustelle
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 04.07.2009Mönchengladbach (RPO). Ab Montag gibt es eine neue Staufalle. Denn dann startet die nächste Großbaustelle. An der Hohenzollernstraße, über die täglich bis zu 20 000 Autos fahren, werden Leitungen verlegt. Der Verkehr muss umgelenkt werden.
Autos, Lkw und Busse werden ab Montag umgeleitet. Denn an der Hohenzollernstraße beginnen die Bauarbeiten der NVV. Das Versorgungsunternehmen wird Trinkwasser- und Erdgasleitungen neu verlegen. Deshalb muss die Hohenzollernstraße auf dem Teilstück zwischen Kreuzung Bismarckstraße und Amtsgericht in Fahrtrichtung Eicken gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Kaldenkirchner Straße und Gneisenaustraße umgeleitet.
Ausbau Kreuzung
Die Arbeiten sind dringend. Denn die Wurzeln der Bäume an der Hohenzollernstraße sind gefährlich nah an die 35 Jahre alte Gashochdruckleitung herangewachsen. Wird die Leitung beschädigt, droht eine Explosion. Nach einem längeren Streit über die Frage, wer weichen muss (Bäume oder Gasleitung?) war eine Entscheidung gefallen: Die zwölf bis zu 100 Jahre alten Linden und Platanen bleiben. Die Gasleitung wird erneuert und verlegt. Gleichzeitig werden nach Bedarf Hausanschlüsse ausgewechselt.
Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden. Zwar ist in den Sommerferien weniger los, aber in Normalzeiten rollen täglich bis zu 20 000 Fahrzeuge über die Hohenzollernstraße. Laut Stadtsprecher Wolfgang Speen werden die Arbeiten etwa bis September dauern. Und danach ist noch lange nicht Schluss. Denn anschließend beginnen die Arbeiten an der Kreuzung Bismarckstraße/Hohenzollernstraße, einem viel befahrenen Knotenpunkt in der Stadt. Unter anderem wird der so genannte Flaschenhals auf der Hohenzollernstraße ausgeweitet. Will heißen: Die zweite Spur hinter dem Kreuzungsbereich, die bislang noch sehr kurz ist, wird weitergeführt. Ziel ist, dass in Zukunft täglich 10 000 Autos mehr diesen Knotenpunkt passieren können – und das ohne große Probleme. Die reinen Straßenbaumaßnahmen werden noch einmal rund vier Monate in Anspruch nehmen. Kostenpunkt: rund 400 000 Euro.
Die Baustelle an der Bahnstraße soll dafür bald abgebaut werden. Bei dem Unwetter am 27. Juni war die Straße im Bereich Engelsholt unterspült worden. Binnen 45 Minuten waren 40 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gefallen. Zu viel für die Kanalisierung. Eine Woche lang war die Straße wegen der Reparaturarbeiten nur einspurig passierbar.
Am Montag, spätestens Dienstag soll die Sperrung wieder aufgehoben werden – wenn nicht ein neues Unwetter bis dahin wieder alles unterspült.
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