Mönchengladbach: Bankräuber holte vergessenen Schirm
zuletzt aktualisiert: 16.04.2008Mönchengladbach (RPO). Die Polizei fahndet weiter nach den beiden Männern, die am Montag die Sparkassenfiliale Geistenbeck überfallen haben. Gestern wurden mehr Details über den Bankraub bekannt.
So sollen die Täter sehr entschlossen und brutal aufgetreten sein. Mit abgesägten Gewehren zwangen sie die Kunden und Angestellten zu Boden. Dann habe einer der Täter sinngemäß gerufen: „Liegen bleiben, sonst schieße ich euch in Stücke.“
Beide Männer sprachen akzentfrei deutsch und sind zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Das Alter (30 bis 40 Jahre) konnten die Zeugen allein aufgrund der Stimmen schätzen, weil die Räuber Latexmasken trugen.
Gegen 12.20 Uhr hatten sie in die Sparkassenfiliale an der Steinsstraße betreten und die sechs anwesenden Kunden und sechs Bankmitarbeiter mit Pumpgun ähnlichen Waffen bedroht. Während ein Täter die am Boden Liegenden in Schach hielt, plünderte der andere die Kasse. Anschließend verließen die Männer die Bank in unbekannte Richtung.
Gestern fand in der Nachbarschaft der Filiale eine Hausbefragung statt. Doch bis jetzt gibt es keine heiße Spur. Weil es zur Tatzeit regnete, waren offenbar nur wenige Menschen auf der Straße, da fielen die Männer mit Kapuzen nicht auf. Wie kaltblütig die Räuber waren, zeigt auch die Tatsache, dass einer von ihnen kurz nach dem Bankraub noch einmal zurückkehrte, um seinen im Vorraum liegen gelassenen Regenschirm zu holen.
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