Mönchengladbach: Baustopp am Konstantinplatz
zuletzt aktualisiert: 29.10.2009 - 17:03Die Baustelle zum Umbau des Konstantinplatzes in Giesenkirchen steht seit Mittwoch still. Die Verwaltung hat der Baufirma, die offenbar vor dem Konkurs steht, den Auftrag entzogen und will jetzt auf das nächstbietende Unternehmen des Vergabeverfahrens zugehen.
Die von der Stadt beauftragte Baufirma aus Viersen hat mitgeteilt, dass sie die Arbeiten nicht weiter fortsetzen wird. Das Unternehmen ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und wird Konkurs anmelden, teilt die Stadt mit.
Sie hatte die Baufirma nach der Stilllegung der Baustelle am Mittwoch aufgefordert, die Arbeiten umgehend wieder aufzunehmen und bis Donnerstag eine Frist gesetzt. Da die Straßenbaufirma dieser Frist nicht nachgekommen ist, hat die Stadt ihr nun den Auftrag entzogen.
Der städtische Fachbereich Ingenieurbüro und Baubetrieb wird nun zur schnellmöglichen Fortsetzung der Baumaßnahme auf die im erfolgten Vergabeverfahren nächstbietende Firma zugehen. Den durch den Wechsel der Unternehmen entstandenen Schaden wird die Stadt geltend machen.
Anfang September wurde mit der Umgestaltung des Konstantinplatzes begonnen. Rund 200 Arbeitstage sind für die Umsetzung der etwa 613.000 Euro teuren Baumaßnahme eingeplant. Statt der bisherigen Asphaltfläche soll der Platz westlich der Kirche vor St. Gereon zwischen Kleinenbroicher Straße, Konstantinstraße, Heukenstraße und dem Café vor der Kirche in mehreren Bauabschnitten gepflastert werden.
Poller weisen zukünftig den Weg zu den unverändert 22 Parkplätzen und weiter auf die Konstantinstraße. Mit dem Ziel, den reinen Durchgangsverkehr zu reduzieren, wird die Heukenstraße ab dem Parkplatz Vikarienstraße und die Kleinenbroicher Straße ab Höhe der Gladbacher Bank in Richtung Konstantinplatz zur Einbahnstraße.
Der Verkehr wird zukünftig über die Heukenstraße und Kleinenbroicher Straße in Richtung Konstantinplatz gelenkt. Autos können somit den Stadtkern nur noch über die Konstantinstraße und die Dominikus-Vraetz-Straße verlassen.
Nach Mitteilung des Fachbereichs Ingenieurbüro und Baubetrieb ist der Konstantinplatz inzwischen komplett abgeräumt, so dass jetzt mit den Arbeiten am Oberbau begonnen werden kann. Vorgesehen ist ein komplett neues Pflaster, auf stark beanspruchten Flächen (Busverkehr) ein Asphalt mit Streetprint. Damit wird ein Pflastermuster auch im Asphalt gezeigt.
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