Mönchengladbach: Betonplatte auf Autobahn geworfen
zuletzt aktualisiert: 12.02.2008Mönchengladbach (RPO). Das hätte tödlich ausgehen können: Gestern Morgen hat ein Täter eine fast 20 Kilogramm schwere Gehwegplatte von der Autobahnbrücke Im Grund/Hocksteiner Weg auf die A 61 geworfen. Ein 25-jähriger Mönchengladbacher, der die Autobahn gegen 1.20 Uhr in der Nacht befuhr, sah die herabfallende, 40-mal 40 Zentimeter große Betonplatte und wich ihr instinktiv aus. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Mittelleitplanke, schleuderte anschließend mit seinem Audi A6 nach rechts und kam in der Böschung zum Stehen. Der 25-jährige Fahrer blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 6000 Euro. Polizeikräfte waren schnell zur Stelle, denn als der Audi in die Leitplanken krachte, waren in der Gegenrichtung gerade Autobahnpolizisten unterwegs. „Die Beamten sahen den Unfall, nahmen die nächst Abfahrt und waren in wenigen Minuten am Unfallort“, so Polizeisprecher Jürgen Lützen. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, verlief negativ. Die Polizei sucht nun Zeugen unter Tel. 02161 290. Die Brücke liegt zwischen den Anschlussstellen Wickrath und Rheydt. In den vergangenen drei Jahren wurden in der Stadt dreimal Gegenstände von Brücken auf Autos geworfen. Im aktuellen Fall droht dem Täter eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.
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