Mönchengladbach: Bundespolizei bleibt in Gladbach
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 10.10.2007Mönchengladbach (RPO). Die Bundespolizei wird auch weiterhin im Mönchengladbacher Hauptbahnhof präsent sein. In dem vom Innenministerium vorgestellten Konzept zur Neuordnung der Bundespolizei ist die Vitusstadt als einer von nur drei Standorten eines Reviers im Inspektionsbezirk Düsseldorf vorgesehen. Das teilte Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Krings gestern mit. In mehreren Briefen und Gesprächen hatte er sich beim Innenministerium für Mönchengladbach stark gemacht. „Es ist wichtig, dass die Bundespolizei vor Ort für die Bürger ansprechbar ist und eingesetzt werden kann“, erklärte der CDU-Abgeordnete. Daher sei es ein Erfolg, dass der Standort erhalten bleibt. Der Nachbarstadt Krefeld ist dieses Glück nicht beschieden. Dort werden die Bundespolizisten abgezogen. Komplett. „In Krefeld wird es im Bahnhof bald nur noch einen so genannten Dienstverrichtungsraum geben. Da steht dann ein Computer, aber Ansprechpartner fehlen“, erklärte gestern Hermann-Josef Jütten, Personalrat und Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft. So ganz ungeschoren komme jedoch auch Mönchengladbach nicht davon. Jütten spricht von einem Personal-Abzug. 35 Bundespolizisten sind zurzeit in der Vitusstadt tätig. „Eigentlich ist die Wache am Bahnhof jetzt schon chronisch unterbesetzt, weil ständig Personal nach Düsseldorf abgezogen wird“, erklärt der Polizeigewerkschafter. Oft komme es vor, dass nur noch ein oder zwei Mitarbeiter vor Ort sind. „Viel zu wenig für die anfallende Arbeit“, so Jütten. Aus dem Ministerium heißt es, dass die Zahl der Bundespolizisten im Inspektionsbezirk Düsseldorf um ein Viertel aufgestockt werden soll. Doch Jütten erklärt, dass dies nur an dem neuen Zuschnitt des Bezirks liege. Denn der werde mit Duisburg und Oberhausen erheblich vergrößert.
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