Mönchengladbach: City-Ost: 2009 kann der Bau beginnen
VON CAROLA SIEDENTOP - zuletzt aktualisiert: 08.10.2008Mönchengladbach (RPO). Wenn alles reibungslos läuft, sollen noch 2009 die Bagger anrücken, um mit dem Bau für das Fachmarktzentrum City-Ost zu beginnen. „Das Konzept ist fertig, und wir werden es auf den Weg bringen“, sagte Architekt Fritz Otten auf der Gewerbeimmobilien-Messe Expo-Real in München gegenüber der RP. Neu ist auch, dass die City-Ost nun in drei Phasen entwickelt wird. Der Investor für das Projekt ist die Apollo-Gruppe, als Projektentwickler ist 3C Real Estate tätig.
Erste Phase des Handelszentrums
Eigentlich sollte das 100-Millionen-Euro-Projekt längst in trockenen Tüchern sein: Auf 5750 Quadratmetern hätten sich Discounter, Drogerien und ein Fahrradhändler ansiedeln können. Doch dann setzte ein neues Landesgesetz den Plänen ein vorläufiges Ende. Denn solche Geschäfte verkaufen auch Waren, die zum klassischen Innenstadtangebot gehören, also auch von Einzelhändlern auf der Hindenburgstraße angeboten werden. Und das ist laut Landesgesetz nicht erlaubt – zumindest nicht in dieser Größe.
Umgesetzt wird nun in der ersten Bauphase die abgespeckte Version: Auf 2500 Quadratmetern wird ein Fachmarktzentrum entstehen, ein SB-Warenhaus könnte angesiedelt werden. „Interessenten werden sich finden. Der gesetzlich gesteckte Rahmen wird auch von der Marktforschung für die Branchen abgedeckt“, sagte Otten.
Dass die City-Ost nun in drei Phasen entwickelt wird, hängt auch mit dem Ankauf des insgesamt zwölf Hektar großen Areals zusammen: Der ursprünglich geplante Branchenmix war ausschlaggebend bei den Kaufverhandlungen für das gesamte Gelände, das der Bahn-Tochter Aurelis gehört. Der Investor trat erneut in die Verhandlungen um den Kaufpreis ein. Doch unabhängig davon wird nun der erste Teil des Projektes umgesetzt.
„Durch die momentane Krise, die auch auf der Messe zu spüren ist, wird man sicher auch bei Aurelis darüber nachdenken, dass die City-Ost eine große Chance bietet“, sagte Otten. Der Architekt hofft, dass auch die Politik in der Stadt die Zeichen der Zeit erkennt: „In den nächsten Jahren gibt es sicher nicht mehr Investoren wie Sand am Meer.“
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