Mönchengladbach: Die RP fuhr mit Bienen und Enten
VON RALF JÜNGERMANN - zuletzt aktualisiert: 17.02.2010Mönchengladbach (RPO). Am Ende wollten sie gar nicht mehr aufhören. Der Wagen der Rheinischen Post hatte die 5,5 Zugkilometer lange hinter sich und stand in seiner Parkposition auf der Breitenbachstraße. Doch die 20-köpfige Besatzung sang und schunkelte einfach weiter, auf dem Wagen und mitten auf der Straße.
"Das war so schön. Das macht man nur einmal im Leben", sagte RP-Leserin Dorothee Schüttpelz, die bei einem RP-Gewinnspiel gewonnen hatte und deshalb mit Mann Volker dabei sein durfte.
Allerhöchstes und profundes Lob gab es von Sabine Bartsch, der Tochter von Ex-Oberbürgermeisterin Monika Bartsch. Sie lebt in Düsseldorf und arbeitet in Köln. "Der Zug war einfach nur Wahnsinn. So was bekommen auch die Düsseldorfer und Kölner so nicht hin." Lea Schreiber (16) hatte am meisten Spaß an den Kindern auf Kamellenfang. "Die waren so süß." Und sie wurden reichlich versorgt. Aber nicht nur mit Süßem. Am begehrtesten waren die Plastikenten, die die Crew, darunter auch der stellvertretende ChefredakteurHorst Thoren, Karikaturist Nik Ebert und RP-Redaktionsleiter Ralf Jüngermann, säckeweise ins Narrenvolk warfen.
Auch der Wagen der RP, den der bekannte Düsseldorfer WagenbauerJacques Tilly gestaltet hatte, hinterließ auf der Strecke Eindruck. "Schwarz-gelb sind wir schon lange" hieß er und zeigte Wester-Willi und Bienen-Merkel. Darum trat die gesamte Besatzung die Fahrt in voluminösen Bienenkostümen inclusive Flügel und Fühlern an. Trotz leichtem Wurfarm-Muskelkater waren die Mitfahrer nicht mehr zu stoppen. "Dass ich das erleben durfte", freute sich RP-Leserin Bianca Rukes.
Der am liebsten belachte Witz am Ende des Zuges: "Und wo fahren wir morgen mit dem Ding hin?"
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