Mönchengladbach: Drei kleine Bäder werden geschlossen
zuletzt aktualisiert: 10.12.2008Mönchengladbach (RPO). Nun ist es endgültig: Die Mini-Hallenbäder in Odenkirchen, Hardt und Morr werden 2013 geschlossen. Das werden CDU und FDP in der Ratssitzung am kommenden Mittwoch entscheiden. Bisher hatte die entsprechende Formulierung im Bäderkonzept noch Hintertürchen offen gehalten. Auf die Bäder „kann verzichtet werden“ – so sich denn die Bedarfssituation nicht grundlegend ändere, hieß es in der Vorlage von Sportdezernent Dr. Gert Fischer. Nun heißt es auf Betreiben von CDU und FDP völlig unmissverständlich: „Unmittelbar nach erfolgter Sanierung des Stadtbades Rheydt und des Hallenbades Rheindahlen werden die Schulbäder Hardt und Morr und das Stadtbad Odenkirchen geschlossen.“
Den Aufschub bekommen die kleinen Bäder nur, damit das Schulschwimmen auch in der Zeit sichergestellt ist, in der die Bäder in Rheydt und Rheindahlen saniert werden. Vor allem den Grund- und Förderschulen würden sonst Zeiten für den Schwimmunterricht fehlen. Ob die Bezirksregierung diese Regelung mitträgt, ist allerdings noch nicht klar. Möglicherweise macht sie der Zustimmung der teuren Sanierung des Rheydter Pahlkebades auch von der direkten Schließung der kleinen Bäder abhängig.
Giesenkirchener Bad bleibt offen
Unangetastet bleibt hingegen das Giesenkirchener Bad. Es war unter anderem im Spargutachten der Unternehmensberatung Rödl & Partner als mögliche Einsparmaßnahme genannt worden. Die FDP hätte gerne auch dieses Bad geschlossen. Mönchengladbach hat im Vergleich zu anderen Städten viel Wasserfläche. Die drei kleinen Bäder sind alle sanierungsbedürftig.
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