Mönchengladbach: EC-Karten-Problem: Update startet
VON STEPHANIE LICHIUS-ENGELS - zuletzt aktualisiert: 22.01.2010Mönchengladbach (RPO). Langsam kommt Bewegung in die Sache mit den fehlerhaft programmierten EC-Karten-Chips. Anfang Februar, so verspricht es der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), sollen die EC-Karten mit einem Update versehen werden.
Heißt: An besonders gesicherten Terminals in vielen Geschäftsstellen werden die Karten neu konfiguriert, der Vorgang dauert nur wenige Sekunden und danach können die Karten "wieder überall im In- und Ausland eingesetzt werden", so der DSGV. "Der Update- Vorgang selbst dauert nur wenige Sekunden und wird durch Mitarbeiter der Sparkassen durchgeführt, die auch für persönliche Beratungen und Hilfestellungen zuständig sind."
Ab Mitte Februar soll dieses Update zusätzlich auch an allen Geldautomaten der deutschen Sparkassen und Landesbanken möglich sein. Kreditkarten können ab März an allen Geldautomaten der Sparkassen "geupdatet" werden. Ebenfalls in einem gesicherten und unentgeltlichen Verfahren, wie der DSGV mitteilt.
"Kunden, die sehr kurzfristig ins Ausland reisen und das Update ihrer Karte nicht abwarten können, sollten sich spätestens zehn Tage vor Reiseantritt unter Angabe des Reiselandes und des Reisedatums mit der jeweiligen Sparkasse in Verbindung setzen. In diesen besonderen Fällen können entweder Reiseschecks als Alternativzahlungsmittel zur Verfügung gestellt oder kurzfristig eine Ersatzkarte ausgestellt werden", heißt es weiter.
Karten kostenlos austauschen
Die Sparda-Bank West hat sich gegen ein solches Update entschieden und will die betroffenen Karten kostenlos austauschen. Beginnen soll die Aktion Anfang Februar, bis Anfang April will man mit allen Karten durch sein. "Die betroffenen Kunden werden in den nächsten Tagen entsprechend informiert", erklärt Jürgen Thurau, Vorstandsvorsitzender der Sparda Bank West. Sollten Sie vorher ins Ausland reisen wollen, bittet die Sparda Bank, rechtzeitig mit ihr Kontakt aufzunehmen und Reiseschecks mitzunehmen. Die Kreditkarten des Instituts sind von den Chip-Problemen nicht betroffen.
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