Mönchengladbach: Explosionsopfer Jasmin geht's besser
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 04.06.2008 - 13:36Mönchengladbach (RPO). Jasmin G. ist auf dem Weg der Besserung. Die 18-Jährige war am 9. März bei der Gasexplosion in Hermges unter den Trümmern verschüttet worden und lag anschließend fast zwei Monate im Koma.
Seit drei Wochen ist die junge Frau wieder zu Hause. "Mir geht es im Moment ganz gut", sagte sie am Mittwochmorgen. "Ich habe noch Beschwerden beim Atmen. Aber die Ärzte sagen, dass das vorbei geht, wenn ich regelmäßig Atemübungen mache."
Die junge Frau, deren Ex-Freund die Gasexplosion verursacht haben soll, weil er die Trennung von Jasmin nicht verkaften konnte, will im August ihre Prüfung als Sozialhelferin nachholen und in zwei Jahren Abitur machen. Schwerst verletzt war die damals 17-Jährige im März aus dem völlig zerfetzten Mehrfamilienhaus geborgen worden. Anschließend bangte die Familie um ihr Leben.
Mehrfach wurde ihr Zustand kritisch. Die Lunge war zusammengefallen, es folgte eine Trombose, dann eine Lungenemboli. Aber die Ärzte konnten ihr Leben retten. Jasmin G. ist optimistisch, dass sie das Erlebte eines Tages verkraftet hat. "Albträume habe ich keine", sagte sie. Bei der Gasexplosion war ein 45-jähriger Familienvater getötet und mehrere Menschen verletzt worden.
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