Mönchengladbach: Feuer im Bordell: Mann in Lebensgefahr
zuletzt aktualisiert: 24.09.2008 - 15:32Bei einem Brand in einem Haus an der Rheydter Straße sind in der Nacht zu Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Ein 42-Jähriger, der mit seiner Familie über dem Bordell im Erdgeschoss wohnt, wurde lebensgefährlich verletzt.
Die Mutter sowie die beiden sechs- und siebenjährigen Kinder wurden bei dem Brand schwer verletzt. Ein Passant, der der Familie bei ihrer Flucht vor den Flammen zu Hilfe kam, wurde leicht verletzt.
Nach jetzigem Stand der Ermittlungen bemerkte der 42-jährige Hausbewohner, der mit seiner Familie die Dachwohnung des mehrgeschossigen Hauses bewohnt, den Brand in den Clubräumen im Erdgeschoss. Er weckte seine Familie, um mit ihr aus dem Haus zu flüchten. Der 42-Jährige lief mit seiner 6-jährigen Tochter voraus, gefolgt von seiner 41-jährigen Frau und dem 7-jährigen Sohn.
Während der Flucht der Hausbewohner zur Haustüre kam es in den Räumen des Clubs aus bisher unbekannten Gründen zu einer Verpuffung. Der 42-Jährige und seine Tochter konnten sich auf die Straße retten, zogen sich allerdings hierbei teils schwerste Verbrennungen zu.
Die 41-jährige Mutter und der 7-Jährige retteten sich vom Treppenhaus aus auf das Flachdach eines Nachbargebäudes. Auch sie erlitten Verletzungen, die im Anschluss stationär behandelt werden müssen. Ein 42-jähriger Passant, der auf den Brand aufmerksam wurde und die Hausbewohner wecken wollte, befand sich zum Zeitpunkt der Verpuffung im Bereich der Haustüre und zog sich leichte Verletzungen zu.
Die alarmierte Feuerwehr, die gegen 4 Uhr am Unglücksort eintraf, konnte den Brand in den Clubräumen löschen.
Der 42-jährige Familienvater wurde mit lebensbedrohlichen Verbrennungen in eine Spezialklinik gebracht, ebenso die durch Verbrennungen schwer verletzte 6-Jährige. Die 41-jährige Mutter und der 7-Jährige wurden ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert und werden dort wegen der Schwere ihrer Verletzungen intensiv behandelt.
Mit den Ermittlungen der Brandursache sind unter anderem Brandsachbearbeiter und ein Brandsachverständiger beschäftigt. Zurzeit können jedoch noch keine Angaben zur Brandursache und zum Grund der Verpuffung gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
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