Mönchengladbach: Gasunglück: Gutachten noch auswerten
zuletzt aktualisiert: 26.11.2008Mönchengladbach (RPO). Die Ursache des Gas-Unglücks in Güdderath am 16. August, bei dem 107 Menschen verletzt worden sind, ist immer noch nicht geklärt. Das in Auftrag gegebene Gutachten liegt zwar mittlerweile der Staatsanwaltschaft vor, ist aber noch nicht ausgewertet, wie Sprecher Lothar Gathen gestern erklärte.
„Welche Auswirkungen die Ergebnisse aus dem Gutachten auf das Verfahren haben, wird zurzeit noch geprüft", erklärte er. In einem Lackdepot der Firma Dyrup hatten sich im August Holzspäne in Verbindung mit einer Ölspur selbst entzündet. Die Löschanlage sprang an und gab Kohlendioxid frei. Die Frage bleibt, wie die Gaswolke aus dem Gebäude gelangen konnte.
Sie hätte beinahe zu einer Katastrophe geführt. Menschen, die sich ahnungslos in der geruchs- und farblosen Wolke befanden, fielen in Ohnmacht und mussten zum Teil reanimiert werden. Sicher ist aber schon, dass widrige Wetterverhältnisse und die ungünstige Lage der Firma in einer Mulde bei dem Unglück eine entscheidende Rolle spielten, sagte Gathen.
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