Mönchengladbach: Gladbach trauert um Helmut Freuen
VON RALF JÜNGERMANN - zuletzt aktualisiert: 21.11.2008Mönchengladbach (RPO). Rund 400 Mönchengladbacher haben sich gestern auf dem Giesenkirchener Friedhof vom früheren Oberstadtdirektor Helmut Freuen verabschiedet. Unter den Trauergästen waren neben vielen Lokalprominenten auch etliche Verwaltungsangestellte aller Hierarchieebenen. Freuen, der 1975 Rheydt, Gladbach und Wickrath vereinte, war nicht nur ein großer Gestalter, sondern auch ein überaus beliebter Chef. Bis zuletzt hatte der 76-Jährige enge Kontakte zur Stadtverwaltung gepflegt, die immer ein Stück seine Verwaltung geblieben war. Zur Trauerfeier kamen mit Jochen Semmler, Monika Bartsch und Norbert Bude sämtliche Nachfolger Freuens. Die frühere Landtagspräsidentin Ina Obst-Oellers würdigte den am vergangenen Freitag nach schwerer Krankheit Verstorbenen in sehr persönlichen Worten als herausragende Persönlichkeit und als verlässlichen Freund. Pfarrer Manfred Riethdorf stellte Freuens humanistisches und christliches Verständnis von Stadt in den Mittelpunkt seiner Predigt.
In Freuens Zeit als Oberstadtdirektor veränderte die Gesamtstadt ihr Gesicht. Viele Gebäude entstanden, darunter auch das Museum Abteiberg. In mehreren Gesprächen am Rande der Beisetzung fiel ein Satz, dem niemand widersprach: Einen wie Helmut Freuen könnte die Stadt gerade heute gut gebrauchen.
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