Mönchengladbach: Kein Alkoholverbot zum Rheinischen Derby
zuletzt aktualisiert: 25.03.2011 - 12:38Am Donnerstag hat die Mönchengladbacher Sicherheitskonferenz im Polizeipräsidium getagt. Unter anderem unterhielten sich Oberbürgermeister Norbert Bude, der leitende Oberstaatsanwalt Emil Brachthäuser und Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre auch über die Vorbereitungen von Stadt und Polizei zum Heimspiel der Borussia gegen den 1. FC Köln am Sonntag, 10. April.
Erfreulicherweise wurde dieses stets brisante Rheinische Derby von der DFL auf einen Sonntag terminiert. "Die mit diesem Derby erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und das erwartete Verkehrsaufkommen sind an einem Sonntag deutlich besser zu handhaben als bei einem Freitags- oder Samstagsspiel", erklärte Oberbürgermeister Norbert Bude.
Seit dem letzten Derbyeinsatz konnten im Dialog mit Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach Verbesserungen erreicht werden. Aufgrund baulicher Veränderungen am Stadion ist eine deutlich bessere Fantrennung möglich. Außerdem soll es zu weniger Fußgänger- und Fahrzeugstaus kommen.
"Trotz der besonderen Brisanz dieses Spiels werden Stadt und Polizei im Gegensatz zum Derby im letzten Jahr auf ein flächendeckendes Alkoholverbot im Stadtgebiet Mönchengladbach verzichten können. Wir vertrauen auf die positiven Effekte des Dialogs mit den Fans", erklärte Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre.
Die Planungen und Vorbereitungen zu dem Spiel laufen bei Stadt und Polizei bereits auf Hochtouren. So wird die Stadt Mönchengladbach zur Vermeidung von Gefahrensituationen für den 10. April ein räumlich und zeitlich begrenztes Glas-, Flaschen- und Dosenverbot verfügen.
Es gilt von 9 Uhr bis 18.30 Uhr im Umfeld des Stadions sowie in den Innenstadtbereichen von Mönchengladbach und Rheydt.
In der nächsten Woche wollen die Beteiligten weitere Einzelheiten zum Stand der Planungen bekannt geben.
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