Mönchengladbach: Konjukturpaket: Bude will Schulen sanieren
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 19.01.2009Mönchengladbach (RPO). Mit dem Konjukturpaket II, das der Stadt Mönchengladbach einen satten zweistelligen Millionenbetrag bescheren soll, will Oberbürgermeister Norbert Bude vor allem die Bildungsarbeit stärken. "Wir sind in der Verwaltung gerade dabei, eine Liste zu erarbeiten, wohin das Geld schwerpunktmäßig fließen soll", sagt Bude.
Straßenbau und Sporthallen
Die Prioritäten sieht der Oberbürgermeister in der Sanierung von Schulen und Sporthallen sowie im kommunalen Straßenbau. Bei letzterem müsse die Stadt allerdings noch abwarten. Denn bis jetzt heiße es aus Berlin, dass die finanzielle Konjukturspritze nicht in den Straßenbau fließen dürfe. Doch Norbert Bude, der auch Vorsitzender des NRW-Städtetages ist, weiß, dass viele Kommunen gerade hier gerne investieren würden.
Der Oberbürgermeister geht davon aus, dass das Geld des Bundes spätestens im Sommer fließen wird. "Schließlich soll die erste Hälfte noch in diesem Jahr ausgegeben werden", berichtet er. Damit alles gut vorbereitet ist und nichts schief gehen kann, will Bude die kommunale Investitionsliste mit der Politik besprechen und in der nächsten Woche Handwerk und Wirtschaft zu einer Gesprächrunde laden: "Wir wollen sicher gehen, dass die zusätzlichen Aufträge, die durch die Finanzspritze vergeben werden, auch rechtzeitig übernommen werden können."
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