Mönchengladbach: Neue Laufbahn für das Grenzlandstadion
VON DIETER WEBER - zuletzt aktualisiert: 09.06.2010Mönchengladbach (RPO). Sie ist 27 Jahre alt und in die Jahre gekommen. Doch die Kunststoff-Laufbahn im Rheydter Grenzlandstadion wäre angesichts der Gladbacher Schulden vermutlich in den nächsten Jahren nicht saniert worden. Das Konjunkturpaket, aus dem die Stadt rund 33 Millionen Euro bekam, macht's möglich: Die acht Bahnen werden derzeit für rund 700 000 Euro aufgemöbelt.
Die Kunststoffdecke der alten Bahn ist inzwischen stark abgenutzt. Außerdem haben das im Untergrund eingebaute Schlacke-Material immer wieder für Blasen und Aufwölbungen im Belag gesorgt. Gutachter eines eigens eingeschalteten Instituts für Baustoff-Prüfung haben empfohlen, den Kunststoffbelag und den kompletten Untergrund zu erneuern.
Jetzt wurde damit begonnen, den alten Belag sowie den Unterbau aus Schwarzdecken- und einer Schlagtragschicht auszubauen und zu entsorgen. Anschließend wird auf der verbleibenden Kiesschicht die neue Kunststoffdecke aufgetragen. Die Stadt wechselt außerdem die nicht mehr funktionsfähigen Entwässerungs-Systeme aus. "Diese Erneuerung ist dringend notwendig. Wenn alles fertig ist, entspricht die Laufbahn den Leichtathletik-Normen. Dann können künftig wieder überregionale Wettkämpfe im Grenzlandstadion stattfinden", sagt Harald Weuthen, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Schule und Sport.
Auf der neuen Laufbahn sollen die Leichtathleten Anfang August wieder trainieren können. Wird der Zeitplan eingehalten, kann auch die U 23-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach in der Saison 2010/11 im Stadion spielen.
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