Mönchengladbach: Pädagogische Qualität muss erhalten bleiben
zuletzt aktualisiert: 18.12.2009Mönchengladbach (RPO). Ein Interview mit Peter Blomert zur Zukunft der Gesamtschule Espenstraße.
Der Rat hat beschlossen, Ihre Schule um einen Zug zu erweitern. Die Schulkonferenz hat aber erhebliche Bedenken gegen den Plan geäußert. Kann dies die Genehmigung durch die Bezirksregierung gefährden?
Blomert Das ist eine sehr konstruktive Stellungnahme der Schulkonferenz. Die Forderungen, die dort gestellt werden, sind haargenau auch meine. Ein sechster Zug kann nur eingerichtet werden, wenn die Qualität stimmt. Wir müssen das pädagogisch verantworten können.
Gehen Sie von einer Genehmigung aus?
Blomert Keine der in der Stellungnahme geäußerten Forderungen ist unangemessen, die Notwendigkeit jeder der aufgestellten Forderungen wird Ihnen von jedem Schulfachmann bestätigt werden – entsprechend konstruktiv waren ja auch die Gespräche und Abstimmungen mit der Stadt, die für die Ermittlung des Kostenrahmens notwendig waren. Die Stellungnahme der Schulkonferenz ist daher ein verantwortungsbewusster Beitrag zur Zügigkeitserweiterung und macht deutlich, dass die von der Bezirksregierung anzulegenden Prüfkriterien die volle Zustimmung der Schulgemeinde finden. Die Bezirksregierung hat daher aus unserer Sicht nicht die geringste Veranlassung, die Stellungnahme der Schulkonferenz als zusätzliches Hindernis für die Genehmigung zu deuten.
Ist für den neuen Gesamtschulzug eine angemessene personelle Ausstattung möglich?
Blomert Selbstverständlich muss die Schulgemeinde diese Forderung stellen, und selbstverständlich muss und wird die Bezirksregierung dieser Forderung nachkommen – ohne dies könnte sie als genehmigende Behörde die Genehmigung gar nicht aussprechen. Die rechtlich relevanten Kriterien für die Genehmigung einer Erweiterung der Zügigkeit sind alle erfüllt.
Gabi Peters führte das Gespräch.
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