Mönchengladbach: Piloten mit Laserpointer geblendet
zuletzt aktualisiert: 01.09.2010 - 15:31Gleich zweimal haben Piloten von Passagiermaschinen in dieser Woche gemeldet, dass sie beim Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen über Mönchengladbacher Stadtgebiet geblendet worden seien.
Am Montagabend blendete ein Laserpointer einen Piloten, als er gegen 22.26 Uhr mit seiner Maschine über den Naherholungsbereich Breskespark flog. Der Lichtstrahl störte ihn massiv beim Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen.
Am Dienstag traf es schließlich den Piloten iner 737, als er gegen 22.40 Uhr über den Bereich des Arrather Hofes/Ahrener Feldes in Giesenkirchen flog.
Das Blenden von Flugzeugführen mit Laserpointern nimmt in letzter Zeit zu. Dies als einen Scherz spielender Kinder oder Jugendlicher anzusehen, wird der extremen Gefahr dieser Tat nicht gerecht, sagt die Polizei.
Gerade in den ohnehin schon kritischen Phasen eines Fluges wie dem Landeanflug kann das plötzliche Blenden der Piloten verheerende Folgen haben. Damit wird eine große Anzahl von Fluggästen massiv gefährdet.
Das Blenden mit den meistens ohnehin illegalen, weil zu lichtstarken Laserpointern stellt einen so genannten "Gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr" dar. Er wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Lichterscheinungen oder Personen beobachtet haben, sich mit dem Kommissariat 11 in Verbindung zu setzen.
Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter Telefon 02161-290 entgegen.
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