Mönchengladbach: Resolution gegen Extremismus
zuletzt aktualisiert: 14.09.2010 - 17:11„Mönchengladbach gegen Extremismus“ ist der Text einer Resolution überschrieben, die dem Rat in der nächsten Sitzung am 22. September auf Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Grüne, FDP und FWG zum Beschluss vorliegen wird.
Darin soll dem Extremismus in jeglicher Form, sei er politisch, religiös oder auf andere Weise motiviert, eine klare Absage erteilt werden. Einzelpersonen und Gruppierungen, die extremistische Ziele verfolgen, seien in Mönchengladbach nicht erwünscht sind, heißt es.
In dem Antrag der fünf Parteien wird an alle Bürger appelliert, in Mönchengladbach auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung friedlich zusammenzuleben.
„Der Rat fordert deshalb die Bürger auf, mit friedlichen demokratischen Mitteln ihre Haltung gegen Extremismus deutlich zu machen und öffentlich zu vertreten.“
Die geplante Gründung einer Islamschule des Vereins „Einladung zum Paradies“ in Eicken hat die Parteien zu der gemeinsamen Resolution bewogen. Die Tatsache, dass die Behörden die Ausrichtung dieses Vereins als radikal-islamistisch und demokratiefeindlich bewerten, löste in der Bevölkerung Ängste und Sorgen aus.
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