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Mönchengladbach: Römerbrunnen: Stadt greift ein

VON INGE SCHNETTLER - zuletzt aktualisiert: 12.05.2010 - 17:21

Mönchengladbach (RPO). Peter Krämer hat sich am Mittwoch vor Ort ein Bild gemacht. Der Leiter des städtischen Fachbereichs Bauordnung und Denkmalschutz war im Römerbrunnen, um sich das Hochhaus Nummer 30 anzusehen. In diesem seit Jahren leerstehenden Gebäude war kürzlich ein Rentner in einen sechs Meter tiefen Aufzugschacht gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben.

Die Absicherung an den Gebäuden im Römerbrunnen lassen zu wünschen übrig.  Foto: RP
Die Absicherung an den Gebäuden im Römerbrunnen lassen zu wünschen übrig. Foto: RP

Der Eigentümer der Hochhaussiedlung, das Grand City Property Management, hatte es nach dem Unfall nicht für nötig gehalten, das Gebäude entsprechend zu sichern. Lediglich ein wackeliger Bauzaun und ein Schild mit der Aufschrift „Betreten des Grundstücks verboten“ sollten davon abhalten, das Hochhaus zu betreten.

Absicherung reicht nicht aus

In seiner Stellungnahme schreibt Peter Krämer: „Selbstverständlich hat der Eigentümer dafür Sorge zu tragen, dass von seinen Gebäuden keine Gefahren ausgehen. Das gilt natürlich auch für ein nicht genutztes Gebäude.“ Bei seiner Ortsbesichtigung habe er sich davon überzeugen können, dass eine ausreichende und effektive Absicherung beim Haus 30 ganz und gar nicht gegeben ist.

Der Vertreter der Eigentümers der Hochhaussiedlung wurde telefonisch aufgefordert, die Gefahr unverzüglich abzustellen. „Er hat uns zugesagt, dass die aufgebrochenen Fenster zugemauert werden“, so Peter Krämer. Außerdem habe er versprochen, dass mit den Arbeiten unverzüglich begonnen werden soll.

Der Leiter des Bauordnungsamtes wird in der kommenden Woche erneut zum Römerbrunnen fahren, um zu überprüfen, ob das Haus dann entsprechend gesichert ist. „Sollten keine Arbeiten stattfinden“, so Krämer, „wird die durch den städtischen Fachbereich ordnungsbehördlich gefordert.“

Quelle: RP

 
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