Mönchengladbach: RWE-Aktien: OB und Kämmerer sind sauer auf die FDP
zuletzt aktualisiert: 18.10.2008Mönchengladbach (RPO). Der Vorwurf der FDP, die Stadt habe den Verkauf der RWE-Aktien nach Vorlage des Rödl-Gutachtens nicht ausreichend unterstützt, weisen OB Norbert Bude (SPD) und Kämmerer Bernd Kuckels (FDP) zurück. Bude erklärt: Am 12. Oktober 2007 habe das Rödl-Gutachten vorgelegen, am 21. November habe eine Beratungsvorlage zum Verkauf der RWE-Aktien vorgelegen. Dem stimmten Hauptausschuss (12. Dezember) und Rat (19. Dezember) zu. „Wir haben den Aktienverkauf aus dem Rödl-Gutachten sogar vorgezogen“, so Bude. Kämmerer Kuckels ist sauer auf seine Parteifreunde: „Wir haben die Entscheidungsgrundlagen zügig aufgearbeitet und dargestellt. Dafür gab es damals viel Lob.“ Er habe einen Verkauf ab einem Kurs von 85 Euro immer für grundsätzlich richtig gehalten. Wie berichtet, ist der Wert der Aktien nach dem Börsencrash um rund 60 Millionen Euro gesunken.
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