Mönchengladbach: Schnee von gestern – keine Gefahr für den Zoch
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 16.02.2010Mönchengladbach (RPO). Die Wetterprognose ist nicht nur für alle Karnevalsfans beruhigend: Am heutigen Veilchendienstag soll es nicht mehr schneien. Das hat das Wetteramt Essen auf jeden Fall der GEM vorausgesagt. "Trotzdem sind alle Mitarbeiter vom Streu- und Räumdienst in Bereitschaft", sagt GEM-Sprecherin Jutta Schmitz.
Denn: Auf der Strecke für den Veilchendienstagszug gibt es zwei neuralgische Punkte: Die Aachener Straße und die Hindenburgstraße. Dort besteht wegen der Steigungen extreme Rutschgefahr. Und das wäre für den Veilchendienstagszug verheerend. Vor allem für die Karnevalswagen, die Kutschen und auch für die Pferde würde es gefährlich.
Deshalb wird nach Aussagen von Jutta Schmitz alles vorher gut abgestreut. "Außerdem stehen wir im ständigen Kontakt mit der Zugleitung. Wird eine glatte Stelle gemeldet, sind die Mitarbeiter vom Streu- und Räumdienst sofort draußen." Dazu gebe es noch die Rufbereitschaft für den Winterdienst auf den übrigen Straßen.
Bei der GEM hofft man dennoch, dass die aus Essen vorhergesagte Wetterberuhigung eintrifft. "Zu 98 Prozent liegen die Experten mit ihren Prognosen richtig", sagt Jutta Schmitz. Aber auch für den Fall, dass die Wetterfrösche nicht Recht haben sollten – trotz der allgemeinen Streusalzknappheit gibt es noch Vorräte.
Aber die GEM ist nicht nur für den Streudienst am Veilchendienstagszug zuständig, auch für die Müllbeseitigung. 86 Mitarbeiter sind für den Tag in vier Kolonnen eingeteilt, die in aufgeteilten Bereichen arbeiten: Lüpertzender Straße bis Stepgesstraße, Rheydter Straße, Hittastraße bis Aachener Straße, Aachener Straße bis Alter Markt und Jenaer Straße sowie Rathenaustraße.
Jede Kolonne ist mit drei großen Kehrmaschinen, zwei bis drei kleine Kehrmaschinen, einem Müllwagen und einem Lkw unterwegs. Übrigens sammeln die GEM-Mitarbeiter beim Veilchendienstagszug Jahr für Jahr zwischen 14 und 15 Tonnen Müll und Unrat ein. Das werde in diesem Jahr ähnlich sein, schätzt Einsatzleiter Wilfried Theißen. Deshalb wird der Einsatz der GEM-Leute heute auch nicht vor 21 Uhr beendet sein.
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