Mönchengladbach: Schweinegrippe: Sieben Fälle ansteckend
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 04.08.2009Mönchengladbach (RPO). 78 bestätige Fälle von Schweinegrippe gibt es zurzeit in der Stadt. "Doch nur sieben Erkrankte sind noch infektiös", teilte gestern Stadtsprecher Wolfgang Speen mit. Das heißt: Sieben Menschen, die den Erreger H1N1 in sich tragen, müssen isoliert bleiben, damit sie andere nicht anstecken.
Die Zahl der registrierten Schweinegrippe-Fälle ist nach Ansicht des städtischen Gesundheitsamtes noch nicht besonders hoch. Doch das könne sich mit der nächsten Rückreisewelle ändern. In Mönchengladbach haben sich die meisten in Spanien infiziert.
Deshalb noch einmal die wichtigsten Tipps. Auf welche Krankheitszeichen sollte man achten? Fieber, plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl mit Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen, Halsschmerzen oder Schnupfen, Husten oder Atemnot. An wen wendet man sich im Krankheitsfall? Erster Ansprechpartner sollte der Hausarzt sein. Wichtig ist, dass vorher telefonisch ein Termin ausgemacht wird, damit in der Praxis die Hygienevorschriften eingehalten werden können.
Was ist, wenn der Hausarzt im Urlaub ist oder die Krankheit am Wochenende ausbricht? Die Hotline des Gesundheitsamtes ist werktäglich von 7.30 bis 16 Uhr unter Tel. 02161 256510 zu erreichen. Außerhalb der Dienstzeiten kann die Feuerwehr unter 02161 9730 angerufen werden.
"In der Leitstelle der Feuerwehr liegen die Dienstpläne der Gesundheitsaufseher. Es gibt immer einen Bereitschaftsdienst, der Kontakt zu den Erkrankten aufnehmen kann", erklärt Speen und mahnt: "Bitte in solchen Fällen nicht die Notrufnummer 112 wählen." Auch in vielen Krankenhäusern kümmert man sich um Schweinegrippe-Fälle. Aber auch hier gilt: Vorher anrufen.
In manchen Häusern werden nur Patienten mit deutlichen Symptomen getestet. Wo bekomme ich weitere Informationen? Zum Beispiel auf der Homepage der Stadt unter www.moenchengladbach.de. Ferner ist die Hotline des Robert-Koch-Instituts unter Tel. 030 18754-4161 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat ebenfalls eine kostenlose Servicenummer zu diesem Thema eingerichtet, die unter Tel. 0800 4400550 montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr freigeschaltet ist.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





