Mönchengladbach: Stadt bekommt Geld für die Spange Giebelsbusch
VON RALF JÜNGERMANN - zuletzt aktualisiert: 21.07.2010Mönchengladbach (RPO). Eine neue Straße zwischen der Hohenzollernstraße und der Graf-Haeseler-Straße im Norden würde unter anderem den Schürenweg, aber auch Bettrath massiv entlasten. Das zeigt ein Gutachten, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hatte.
Die Bezirksregierung hat signalisiert, dass sie den Neubau der Straße, die seit Jahren als Spange Giebelsbusch in der Diskussion ist, prinzipiell für sinnvoll hält – und das Land wohl zwei Drittel der Kosten tragen würde. Das bestätigte Planungsdezernent Andreas Wurff gestern der RP.
Da die Straße rund 9,5 Millionen Euro kosten würde, müsste die Stadt voraussichtlich über drei Millionen Euro beisteuern. Die CDU setzt sich seit längerem für die Nordspange ein. Wie sich die Ampel-Mehrheit aus SPD, Grünen und FDP positioniert, wird sich nach den Sommerfreien zeigen. Dann wird die Verwaltung im Bau- und Planungsausschuss den Politikern das Ergebnis der Untersuchung präsentieren.
Der Plan für die Nordspange ist 25 Jahre alt. Dass er gerade jetzt gute Chancen auf Realisierung zu haben scheint, wird nicht zuletzt die Interessengemeinschaft Schürenweg freuen. Denn die neue Straße würde für bis zu 8000 Autos weniger pro Tag auf dem Schürenweg sorgen. Auch Bettrath (minus 7500) und die Bergstraße (minus 5000) würden von der Spange Giebelsbusch profitieren. "Wir reden hier also von wirklich spürbaren Effekten", sagt Wurff.
2012 müsste der Förderantrag spätestens gestellt werden, 2013 könnte mit dem Bau begonnen werden – so sich Mehrheiten für die neue Straße finden. Wurff hält die Spange Giebelsbusch nur für den ersten Teil des wünschenswerten Ausbaus. "Im Prinzip muss man den Lückenschluss zum Nordring suchen", so Wurff. Für diesen zweiten Teil des Ausbaus wäre aber eine Brücke nötig. Diese würde für immense Kosten sorgen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







