Mönchengladbach: Stadt warnt: Eisflächen noch zu dünn
VON GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 04.01.2010 - 16:16Mönchengladbach (RPO). Auch wenn die Eisschichten auf Weihern und Teichen schon verlockend fest aussehen, es besteht immer noch Einbruchsgefahr trotz der klirrenden Temperaturen. Darauf machte gestern noch einmal die Stadt aufmerksam.
„Wir appellieren an alle Bürger, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Eisfläche nicht zu betreten”, warnt Wolfgang Speen, Leiter der städtischen Pressestelle. Besonders Kinder würden die Gefahren häufig unterschätzen.
Auch wenn das Eis in Ufernähe fest erscheine, könne das ein paar Meter weiter schon anders aussehen. Das liege an den Strömungen mit unterschiedlichen Temperaturen, an Gasbläschen aus schlammigen Grund oder auch an Eisrissen, so Speen weiter.
Menschen sind in diesem Winter noch nicht im Eis eingebrochen, dafür aber ein Hund. Vor Weihnachten musste die Feuerwehr einen Boxer aus dem Teich am Schloss Wickrath retten.
Weil die Tragfähigkeit noch nicht gegeben ist, seien die Eisflächen auch noch nicht freigegeben. Hinweisschilder an den Wasserflächen machen darauf aufmerksam, dass das Betreten der Eisschichten noch verboten ist. Speen: „Erwachsene sollten mit gutem Beispiel vorangehen und am Ufer bleiben.”
Ein Betreten der Eisflächen „auf eigene Gefahr” ist erst dann möglich, wenn die frostige Schicht mindestens 15 Zentimeter dick ist. Soweit ist es aber noch nicht. „Dafür muss der Dauerfrost mehrere Wochen anhalten”, sagt Speen.
Sollte das der Fall sein, werde die Abteilung Grünerhaltung die Eisdicke erneut prüfen, teilte Speen mit. Hat das Eis die nötige Stärke erreicht, werden die Flächen freigegeben. Schlittschuhläufer müssen sich also noch gedulden.
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