Mönchengladbach: Stadtsportbund: Kein Zehner fürs Pahlkebad
zuletzt aktualisiert: 03.12.2009Mönchengladbach (RPO). Im Pahlkebad steigt der Wasserspiegel um 40 Zentimeter, weil eine Edelstahlwanne eingebaut wird. Das bedeutet für die Zehn-Meter-Plattform: Sie verringert sich um 40 Zentimeter.
Die NVV hatte vorgeschlagen, die oberste Plattform zwar beizubehalten, aber nicht mehr zu nutzen. Dies hätte den Vorteil, dass die Wanne so konstruiert werden kann, dass Kinder und ältere Menschen das Bad besser nutzen können. Das will auch die CDU, während dies die Ampel aus SPD, Grüne und FDP ablehnt. Was sagt der Stadtsportbund dazu? Die RP sprach mit Bert Gerkens.
Was will der Stadtsportbund? Einen 9,60-Meter-Turm oder eine größere Wasserfläche mit der geringen Tiefe von 1,20 Meter?
Gerkens Ganz klar: Wir wollen die große Wasserfläche mit der Tiefe von 1,20 Meter. Da bin ich mir mit allen Vereinen einig, die Schwimmsport in der Stadt betreiben. Denn dies dient dem Breitensport.
Warum?
Gerkens 9,60 Meter sind nun mal keine 10 Meter. Und das bedeutet: Wenn man keinen Sprungturm mehr hat, der eine Wettkampf-gerechte Höhe hat, kann man auch keinen Wettkampfsport mehr betreiben. Wir haben hier keine Turmspringer mehr, die den Sport betreiben. Die sind längst in anderen Städten aktiv. Wer Nervenkitzel haben will, kann von der 7,50-Meter-Plattform springen.
Aber vielleicht reicht die Anlage für das Training der Springer.
Gerkens Unsinn. Wir können einen 100-Meter-Läufer doch auch nicht nur 99 Meter laufen lassen. Wir müssen auf den Zehner verzichten.
Leistungsschwimmer wollen aber keine 100 Quadratmeter große Zone mit der geringen Wassertiefe.
Gerkens Leistungsschwimmer sind im Vitusbad gut untergebracht. Sie müssen nicht ins Pahlkebad. Wir brauchen die Fläche mit der geringen Wassertiefe für spezielle Angebote für Kinder und für Senioren.
Dieter Weber führte das Interview
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