Mönchengladbach: Streugut und Schlitten werden knapp
VON BRITTA KRAUSS - zuletzt aktualisiert: 08.01.2009Mönchengladbach (RPO). Die anhaltende Kälte macht sich auch in Krankenhäusern, Baumärkten und an Ampelanlagen bemerkbar. In den Städtischen Kliniken und den Kliniken Mariahilf mehren sich die Patienten mit Knochenbrüchen, die auf verschneiten oder vereisten Straßen und Gehwegen ausgerutscht sind.
Besonders häufig kommt es dabei zu Frakturen an der Hüfte, Schultern, Knöchel und Ellenbogen. „Wir operieren fast ununterbrochen“, sagt Dr. Harald Löw, Chefarzt der Unfallchirurgie in den Städtischen Kliniken. In den letzten Tagen sei man fast ausschließlich mit Frakturen beschäftigt gewesen: „Die Zahl der Frakturen ist seit dem Wintereinbruch deutlich gestiegen.“ Von fast doppelt so vielen Fällen wie üblich spricht man in der Unfallambulanz des Mariahilf-Krankenhauses. Man wisse kaum noch, wohin mit den Leuten, die Zahl der Patienten sei „immens“.
Streugut ist in der Stadt unterdessen Mangelware. In vielen Baumärkten gibt es schon seit Montag kein Streusalz mehr. Aber auch andere Winterwaren wie Schneeschieber und -schaufeln, Frostschutz und Brennstoffe wie beispielsweise Briketts sind dort nur noch schwer zu bekommen, genau wie Schlitten, die vielerorts schon ausverkauft sind. In manchen Märkten wird erst in der nächsten Woche Nachschub erwartet.
Im Sport-Scheck auf der Hindenburgstraße erlebt man seit dem Kälteeinbruch einen Ansturm auf warme Schuhe, aber auch Mützen und Handschuhe. So eine große Nachfrage habe man in den vergangenen Jahren nicht erlebt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





