Trimpelshütte: Tolle Poller an der Durchfahrt
VON NADINE FISCHER - zuletzt aktualisiert: 12.01.2009 - 18:14Trimpelshütte (RPO). Es ist etwa ein Dreiviertelstündchen vergangen, und die Trimpelshütter-Anwohner-Runde vor dem alten Freibad löst sich langsam auf. Ludwig Pauli hat mit Hündin Suse den Gassi-Gang fortgesetzt, Anke Grundmann und Rüde Rusty sind nach Hause gegangen, ebenso wie Hans Emmerich, Heinz Durst, Hans Kitz und René Ludemann. Auch Siegfried Moossen und Hans Gottmanns sind weg.
Zu Hause machen die Trimpelshütter jetzt womöglich das, was die Trimpelshütter nach Auskunft von Heinz Durst oft in ihrer Freizeit machen: „Im Garten arbeiten“. Menschenleer bleibt es jedoch nur kurz in der Nähe des Bades: Der nächste Anwohner, Peter Kamphausen, bleibt schon stehen und vertieft sich ins Gespräch mit seinem Bekannten Manfred Kamp.
Kriegsschauplatz im Busch
Kamp ist zwar kein Trimpelshütter, aber er hat trotzdem viele mehr oder weniger schöne Kindheitserinnerungen an das Fleckchen in Giesenkirchen. „Ich stamme aus dem benachbarten Dohr“, erzählt er. „Früher war der Dohrer Busch für uns Kinder ein regelrechter Kriegsschauplatz, da haben wir Dohrer Kinder gegen die Trimpelshütter Kinder unsere Kämpfe ausgetragen.“ Mittlerweile wohnt Kamp an der Kruchenstraße, die in einer Kurve in die Trimpelshütter Straße übergeht und zur Mülforter Straße führt. Die Trimpelshütter Straße ist jedoch in dieser Kurve nicht zu Ende: sie macht einen Knick und läuft bis zum Trimpelshütter Pfad weiter.
„Das Stück in Richtung Pfad ist die Fußgängerzone von Trimpelshütte“, sagt Peter Kamphausen. „Und wir Anwohner des vorderen Teils, von der Friesenstraße bis zur Kruchenstraße, wohnen an der Ost-West Durchgangsstraße durch Giesenkirchen“, ergänzt er. Dieser Bereich der Straße sei ziemlich schmal. „Wenn Autos an den parkenden Pkw oder dem Bus an der Haltestelle vorbeifahren und Gegenverkehr kommt, kann das richtig problematisch werden“, sagt Kamphausen. Zum Glück gebe es mittlerweile Poller auf den Gehwegen, damit die Autos nicht mehr über die Bürgersteige ausweichen könnten.
„Ohne die Poller würden Anwohner vor ihrem Haus auf dem Gehweg angefahren werden“, ist der Trimpelshütter überzeugt. „Als die Poller noch nicht da standen, ist das auch schon passiert.“
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