Mönchengladbach/Heimbach: Unfall in der Eifel: Mutter tot, Sohn überlebt
zuletzt aktualisiert: 08.12.2009 - 18:21Mönchengladbach/Heimbach (RPO). Eine 54-jährige Mönchengladbacherin ist bei einem Verkehrsunfall in der Eifel ums Leben gekommen, ihr 16-jähriger Sohn überlebte die Karambolage nahezu unverletzt. Wie die Dürener Polizei mitteilte, waren Mutter und Sohn am Montagabend gegen 20 Uhr auf einer Kreisstraße zwischen Niedeggen-Berg und Heimbach unterwegs.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die 54-Jährige den Wagen auf der wenig befahrenen und kurvenreichen Straße in Fahrtrichtung Heimbach gesteuert. Innerhalb einer Tempo-30-Zone fuhr sie offenbar, so die Polizei, wesentlich zu schnell.
Das Auto kam von der Straße ab und prallte ungehindert frontal in eine Baumgruppe. An der Unfallstelle gab es keine Brems- oder Ausweichspuren, teilte die die Polizei mit. Der 16-jährige Sohn hatte den Wagen offenbar durch einen Türspalt verlassen können, bevor dieser vollständig ausbrannte.
Ein Anwohner der Kreisstraße meldete sich kurz vor 20 Uhr bei der Feuerwehr. Er hatte den Feuerschein auf der Kreisstraße gesehen und war sofort zur Unfallstelle gelaufen. Den wenig später eintreffenden Rettungskräften bot sich ein schreckliches Bild. Das Auto der Mönchengladbacherin brannte lichterloh, daneben stand der sichtlich unter Schock stehende Sohn.
Erst nachdem der vollständig ausgebrannte Wagen gelöscht war, wurde klar, dass die Mutter des Jugendlichen den Unfall nicht überlebt hatte. Die Identifizierungsmaßnahmen dauern derzeit noch an. Der völlig verstörte 16-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur stationären medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus transportiert.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Geschehens aufgenommen. Für die Angehörigen war die Notfallseelsorge im Einsatz. Die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten wurden durch die örtliche Feuerwehr unterstützt.
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