Mönchengladbach: Unfallschwerpunkt wird entschärft
zuletzt aktualisiert: 07.12.2007Mönchengladbach (RPO). Nach dem tragischen Unfall am vergangenen Sonntag, bei dem eine 76-jährige Fußgängerin getötet wurde, soll der Einmündungsbereich Stapper Weg/ Geistenbecker Ring sicherer werden. Ein offensichtlich stark alkoholisierter Autofahrer hatte die Frau mit seinem Wagen auf dem Gehweg erfasst. Statt vom Geistenbecker Ring nach rechts oder links in den Stapper Weg abzubiegen, war er geradeaus gefahren. Es war nicht der erste schwere Unfall in dem Bereich. Erst im September war dort ein 46-jähriger Rollerfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei damals mitteilte, hatte eine Autofahrerin ihn beim Abbiegen übersehen. Insgesamt ereigneten sich im Bereich Stapper Weg/ Geistenbecker Ring zwischen April 2000 und November 2007 insgesamt 82 Unfälle. Acht Menschen wurden dabei verletzt, die meisten bei Auffahrunfällen.
Nachdem sich nun Polizei, Ordnungsamt und Straßenmanagement am Unfallort getroffen haben, wurde Folgendes beschlossen: Geschwindigkeitsüberwachungen werden verstärkt, Grünzeiten für Fußgänger verändert und Markierungen erneuert. Die Radfahrerfurt über die Einmündung Geistenbecker Ring wird rot eingefärbt, und im Bereich des Parkstreifens auf dem Stapper Weg gegenüber der Einmündung Geistenbecker Ring werden Richtungstafeln aufgestellt. „Sämtliche Maßnahmen werden mit hoher Priorität umgesetzt“, versichert Reinhold Gerhards, Leiter der Unfallkommission.
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