Mönchengladbach: Versorgungsamt: Bürger warten, weil 50 000 Akten fehlen
zuletzt aktualisiert: 16.01.2008Mönchengladbach (RPO). Rund 50 000 Akten sind noch nicht auf den „langen“ Weg von Düsseldorf zum neuen Versorgungsamt an der Fliethstraße 86-88 nach Mönchengladbach geschickt worden. Die Folge: Es häufen sich Anfragen, weil viele Bürger noch keine Antwort auf ihre Anträge zum Schwerbehindertenrecht und zum Elterngeld erhalten haben. Rund 120 000 Akten lagerten bis Ende des vergangenen Jahres beim ehemaligen staatlichen Versorgungsamt Düsseldorf, 70 000 davon sind bislang an der Fliethstraße eingetroffen. „Ohne die fehlenden Akten können wir die Anträge nicht prüfen und nicht bearbeiten“, teilte das neue Versorgungsamt mit. Es rechnet damit, dass die Unterlagen, die Kunden in Gladbach und in Viersen betreffen, erst in zwei bis drei Wochen zur Verfügung stehen. Das Versorgungsamt ist montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.
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