Mönchengladbach: Was die Ministerin rät
zuletzt aktualisiert: 15.10.2007Mönchengladbach (RPO). Interview mit Barbara Sommer Gesamtschule RHeydt-mülfort Golf und Reiten gehören zum Sportprogramm. Für die gute Berufsvorbereitung gab es das „Siegel“, und auf Gemeinschaft und Toleranz im Schulalltag wird großen Wert gelegt. Schulleiterin Marie-Luise Steves Rombey nennt weitere Besonderheiten.
Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung, ist Mutter von fünf Kindern. Den schulischen Alltag hat sie auch bei ihrer Arbeit als Lehrerin an unterschiedlichen Schulen kennen gelernt.
Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihre Kinder auf weiterführende Schulen kamen?
Sommer Der erste große Abschnitt für mich war, als die Kinder in die Schule kamen. Der zweite Schritt, der Wechsel auf die weiterführenden Schulen, war dann nicht mehr so groß.
Wie haben Sie die richtige Schule gefunden, wo haben Sie sich informiert?
Sommer Wir sind zum Tag der offenen Tür gegangen und haben die Kinder natürlich mitgenommen. Im Alter von neun, zehn Jahren wissen sie ja schon, was sie wollen. Und unsere Zielsetzungen müssen ja nicht immer mit denen der Kinder übereinstimmen. Wenn sie sagen, ein toller Bolzplatz ist uns wichtig, dann ist der eben wichtig. Bei der jüngsten Tochter, die ein bisschen zaghaft ist, haben die anderen Geschwister empfohlen: ,Komm doch auf unsere Schule.’ So waren drei Geschwister lange Zeit zusammen, was für sie von Vorteil war.
Was war Ihnen bei der Wahl der Schule wichtig?
Sommer Ausschlaggebend war nicht, welchen Namen sich eine Schule gemacht hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Verhältnis der Lehrer zu den Kindern im Mittelpunkt stehen sollte. Es ist wichtig, dass sie sich um die Schüler bemühen und deren Stärken fördern.
Sind alle Ihre Kinder gemäß Empfehlung auf die weiterführenden Schulen gegangen?
Sommer Ja, aber das war für uns auch keine Überraschung, da wir uns von Anfang an mit den Lehrern beraten haben. Ich verstehe oft nicht, dass Eltern davon überrascht werden. Schließlich haben sie vier Jahre in der Grundschule Zeit gehabt, etwas über die Fähigkeiten ihrer Kinder zu erfahren.
Was sollten Eltern besonders vor der Schulwahl beachten?
Sommer Sie sollten früh mit den Lehrern über ihr Kind sprechen. Durch diese Gespräche habe ich meine Kinder als Schüler auch noch einmal anders kennen gelernt. Ich hatte immer gedacht, mein Sohn sei faul, aber in der Schule sagte mir die Lehrer, das sei überhaupt nicht so.
Carola Siedentop führte das Gespräch
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