Mönchengladbach: Weniger als 500 Demonstranten in Mönchengladbach
zuletzt aktualisiert: 09.10.2010 - 14:49Mönchengladbach (RPO). Zu den angemeldeten Demonstrationen der rechtsgerichteten Partei "Pro NRW" und einem Mönchengladbacher Bündnis gegen Rechtsextremismus kamen deutlich weniger Teilnehmer, als von den Veranstaltern angegeben.
Die Polizei Mönchengladbach sprach von 178 Teilnehmern der "Pro NRW"-Demonstration in Eicken. Der Aufzug startete mit Verspätung. Nach einer Zwischenkundgebung auf der Straße Eickener Höhe zogen die Teilnehmer weiter zum Eickener Marktplatz. Die dortige Abschlusskundgebung endete kurz nach 13 Uhr. "Die Veranstaltung endete ohne jegliche Zwischenfälle. Das Einsatzkonzept der Polizei ist voll aufgegangen", sagte der Gesamteinsatzleiter der Polizei, Ulrich Fomferra.
An der Gegendemonstration des Mönchengladbacher Bürgerbündnisses "Aufstehen - für Menschenwürde gegen Rechtsextremismus" nahmen nach Polizeiangaben rund 300 Personen teil. Die wegen der hohen Anmelderzahlen erwarteten Verkehrsprobleme sollen ausgeblieben sein. Eine Ursache dafür sei, dass die Veranstalter in Abstimmung mit der Polizei kurzer Hand den Aufzugweg änderten und nicht mehr wie geplant die Hauptverkehrsachse Bismarckstraße nutzten.
Nach einer Zwischenkundgebung auf dem Schillerplatz fand bis etwa 14 Uhr eine Abschlusskundgebung auf dem Platz der Republik statt. Laut Polizei Mönchengladbach ist auch diese Veranstaltung störungsfrei beendet worden.
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