Mönchengladbach: WM 2011: Donnerstag beginnt der Vorverkauf
VON O. E. SCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 27.10.2009Mönchengladbach (RPO). Noch 20 Monate, dann geht sie los: die Weltmeisterschaft der Fußballfrauen 2011 in Deutschland, mit drei Spielen im Borussia-Park. Übermorgen beginnt der Kartenvorverkauf, seit gestern sind die Eintrittspreise bekannt: zwischen zehn und 125 Euro für ein Spiel in Gladbach.
Mindestens einmal wird Deutschlands Nationalmannschaft, der Titelverteidiger, im Borussia-Park auflaufen: beim Vorrundenspiel am 5. Juli 2011. "Wer sichergehen will, diese Partie im Stadion zu erleben, sollte möglichst bald bestellen, auch wenn man dann gleich alle drei Spiele nehmen muss", rät Borussias Sprecher Markus Aretz. Das geht ab Donnerstag gegen 18.50 Uhr.
Dann wird in der Halbzeit des Frauen-Länderspiels Deutschland gegen USA in Augsburg die Internet-Plattform geöffnet, auf der Eintrittskarten bestellt werden können: www.fifa.com/deutschland 2011. Außerdem geht es telefonisch unter 01806-062011 und ab 14. Dezember bei örtlichen Vorverkaufsstellen. Weitere Infos gibt es ab Donnerstag bei der Stadt MG, Telefon-Hotline MG 252011.
Zum Auftakt gibt es die Karten nur im Paket: "Städteserien" für alle Spiele in einem Stadion. Der Borussia-Park bietet neben dem Auftritt Deutschlands ein weiteres Vorrundenspiel am 29. Juni. "Wenn Brasilien sich qualifiziert, wird es wahrscheinlich hier spielen", verheißt Christian Clever, der Borussia im hiesigen WM-Büro vertritt. Außerdem wird am 13. Juli ein Halbfinale in Mönchengladbach ausgetragen. "Da könnte Deutschland ein zweites Mal hier spielen – aber nur, wenn sie in ihrer Vorrundengruppe Zweiter wird", sagt Harald Weuthen, Koordinator der Stadt im WM-Büro.
Die "Städteserie" kostet in der günstigsten Kategorie 4 zwischen 74 Euro für alle drei Spiele für Erwachsene (33 Euro für bis zu 16-Jährige), in der teuersten Kategorie 1 215 bzw. 148 Euro. Ab Februar 2010 werden Gruppen-Tickets angeboten, ab August 2010 gibt es Einzelkarten. "Nicht auszuschließen, dass für Gladbach dann schon alle weg sind", sagt Weuthen.
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